Donnerstag, 30. Juli 2015

Review | Juliana Stone - Maverick




Maverick Simon lost his mojo somewhere between the last film he scored and a nasty break-up with one of Hollywood’s elite. Burnt out, a vacation is just what this California boy needs. His brother’s empty house in Maine offers the perfect sanctuary. But plans go awry when he meets a woman who rocks his world in more ways than one. She’s not his usual type - she’s edgy, opinionated, and downright rude. But something about the prickly Charlie Samuels sparks his interest. Maverick must decide if that something is exactly what he needs, or if the smokin’ hot chemistry they share is nothing more than a vacation fling…

Charlie Samuels had always dreamed of leaving her small New England town for something bigger. But that dream disappeared the day her father died, leaving her to raise her younger brother and keep the family business afloat. Now a mechanic, she’s knee deep in grease and oil, and with a pile of bills to pay, has no time for someone like Maverick Simon - a guy who’s just passing through. She can’t deny the tall, brooding, sexy-as-sin, Maverick, causes her pulse to race, but she knows that he’s way out of her league. So why is she contemplating an affair? Especially when she knows that Maverick Simon could cost her more than she’s willing to give, namely, her heart…

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Um sich vor der Presse zu verstecken, zieht sich der Songwriter Maverick „Rick“ Simon nach Maine zurück, wo sein Bruder Cooper einen geheimen Rückzugsort besitzt. Anstatt zu komponieren, trifft er auf Charlie Samuels, die ihn mit ihrer abweisenden, unfreundlichen Art sogleich fasziniert. Charlie ist Automechanikerin in Fisherman’s Landing und zieht nebenbei ihren kleinen, verstörten Bruder Connor groß. Ihre eigenen Wünsche und die Ausbildung musste sie auf Eis legen, um in ihre Heimatstadt zurückzukehren und nach dem Tod ihres Vaters die Werkstadt zu übernehmen. Für Dates oder Männer hat sie daher weder Zeit noch Lust. Aus dem Grund ist sie gegenüber dem Neuankömmling auch gereizt und unhöflich. Das ändert sich allerdings mit der Zeit und sie muss sich fragen, ob ihr Herz den Abschied überstehen wird, wenn Maverick wieder nach Kalifornien zurückkehrt.

Rick war mir seit seinem allerersten Erscheinen in Band 1 der „The Family Simon“-Serie sympathisch. Leider hat man damals von ihm als Nebenfigur immer nur flüchtige Einblicke bekommen, doch nun ist es endlich an der Zeit für sein Buch. Er ist Songwriter für seine Schwägerin Donovan, die auch seine beste Freundin ist und kennt die Probleme, die das öffentliche Leben mit sich bringt seit kurzem aus erster Hand. Toll fand ich, dass er ein ehrlicher Mann ist, der seine Gefühle klar und deutlich zum Ausdruck bringt. Er zweifelt nicht an ihnen und versucht auch gar nicht, sie zu unterdrücken. Mal etwas erfrischend anderes ;) Julianna Stone versteht es, die Dynamik der Simon-Familie aufzuzeigen; daher ist auch Mavericks Beziehung zu seiner Familie sehr eng.

Aufgrund verschiedener familiärer Krisen muss Maverick mehrfach aus Fisherman’s Landing abreisen. Dies lässt bei Charlie Angst aufkommen: ist sie für ihn gut genug und wird er vielleicht eines Tages nicht mehr nach Maine zurückkommen? Trotz ihrer abweisenden Art habe ich auch Charlie sofort ins Herz geschlossen. Sie fällt Maverick nicht gleich schmachtend vor die Füße, sondern lässt ihn erst mal zappeln. In ihrem Inneren ist sie aber ein sanfter, liebenswerter Mensch, der sich um seine Freunde und Connor sorgt und kümmert. Als Paar ergänzen sie sich trotz mancher Problemchen wunderbar. 

Gleichzeitig bekommt man auch schon einen Vorgeschmack auf Teague, der die Hauptrolle im nächsten Band spielen wird. Psychisch wie körperlich verletzt, ist er auf jeden Fall ein interessanter Charakter, auf dessen Geschichte ich schon neugierig bin.

Alles in allem ist „Maverick“ eine wunderbare Ergänzung der Reihe, die ich nicht missen möchte: es gibt kein großartiges Drama, sondern die Geschichte fokussiert sich fast vollständig auf Charlies und Mavericks Beziehung. Während bei mir bei „Jack“ die Tränen kullerten, ist dieser Band hier allerdings emotional weniger ergreifend. 


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