Review | Megan Mitcham - For All To See




Two by two, dark-haired beauties vanish only to reappear as hanging, plundered corpses. The Virgin Islands boast diamond-white beaches, lush green mountains, a rich cultural heritage - and a brutal killer.

Three years on the “Field-Dresser” case and Special Agent Nathan Brewer is days away from catching the bastard - if he can convince a certain brunette to trust him. Only the woman is more likely to take a casual stroll on the surface of the sun.

After fleeing her troubles in the United States for the quiet life of a school teacher on the island of Tortola, Madelyn Garrett never imagined she’d be fixated upon by pure evil.

In a fight for her life - with a dwindling number of friends - she must rely on her cunning and Nathan’s skills for survival.

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Die Karibikinsel Tortola ist das Paradies auf Erden. Bis ein Serienkiller dort auftaucht. FBI Agent Nathan Brewer ist einer der wenigen, der glaubt, dass der Mann, den man als den „Field Dresser“ festgenommen hat, nicht der berüchtigte Killer ist. Daher reist er nach Tortola, um den Fall einer vermissten Frau, der zur Vorgehensweise des „Field Dressers“ passt, zu untersuchen. Dabei lernt er deren Freundin Madelyn Garrett kennen, die ihn nicht nur anzieht, sondern auch fordert. Als sich Nathans Ahnungen bewahrheiten, wird klar, dass auch Madelyn in Gefahr ist.

Madelyn Garrett ist von Kalifornien nach Tortola gezogen, um hier als Lehrerin ein neues Leben zu beginnen. Sie will Ruhe und Frieden, doch dieser Wunsch wird gestört, als ihre Freundin verschwindet.  Anstatt nach Nathans Enthüllungen über den Modus Operandi des Killers die Flucht zu ergreifen, geht sie in die Offensive. Maddie ist eine unabhängige, selbstbewusste Frau, die für Gerechtigkeit eintritt und sich auch von Nathan nichts sagen lässt. Ihr zur Seite steht ihr Hund Deacon, den sie gerettet und aufgepäppelt hat. Ihre Verbindung zu Deacon fand ich sehr schön.

Nathan hat in der Vergangenheit schon einiges durchgemacht. Als er Maddie kennenlernt, ist er sofort zu ihr hingezogen. Er will sie beschützen, doch sie ist keine Frau, die sich in sicherer Entfernung „einsperren“ lässt. In ihrer schmerzhaften Vergangenheit erkennt er sich selbst wieder, obwohl er anfangs keine näheren Einzelheiten erfährt.

Zwischen den zweien stehen eigentlich nur ihre jeweiligen Erlebnisse, denn beide haben traumatische Erfahrungen gemacht. Beide glauben nicht an die Liebe, doch es war schön zu sehen, wie sie sich nicht gegen ihre Gefühle wehren können. Ich mochte beide Hauptcharaktere, allerdings hob sich ihre Persönlichkeit nicht von anderen ab. 

For All to See“ ist ein gut geschriebener, durchgehend spannender Romantic Thrill, dessen Auflösung ich bis zum Schluss nicht erraten habe. Das Ende des Spannungsteils kam mir allerdings etwas zu plötzlich, daher gibt’s einen Punkt Abzug. Außerdem lernt man auch schon Ava, die Protagonistin des zweiten Bandes und Nathans Cousine kennen.


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