Freitag, 4. März 2016

Review | Kristen Proby - Easy Melody



 
Callie Mills never intended to return to New Orleans and the life she left behind more than a decade ago. There was no need to open old wounds when she had the life she’d worked hard for in Denver. But when she’s fired from her awesome job in Colorado and her father dies, she has no choice but to return home to run the derelict bar left to her in the heart of the French Quarter. Callie must not only face bad memories but turn The Odyssey into something she can be proud of.

And who better to help bring in crowds of people than Declan Boudreaux?

Declan is a sought-after musician who knows he’s good at what he does and loves doing it. Known to pack the house, he also loves women and doesn’t expect to be knocked back a step by the beautiful new owner of The Odyssey. Callie is sharp, gorgeous and funny, and makes him yearn for something he never has before… Commitment.

But when Callie’s able to turn the business around with renovations, making it one of the hottest bars in the Quarter, will she sell out and leave her past behind once and for all, or will Declan be able to convince her that’s she’s where she needed to be all along… in his arms.

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Bereits in Easy Charm erweckt die Barbesitzerin Callie Mills das Interesse von Declan „Dec“ Boudreaux. Das scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen, denn auch der Musiker, der mehrmals die Woche in ihrer Bar auftritt, hat ihre Aufmerksamkeit erregt. Daher dauert es auch nicht lange, bis die beiden miteinander ausgehen. Langsam entwickelt sich eine lockere Beziehung zwischen ihnen, die allerdings durch Missverständnisse gefährdet wird.

Callie Mills ist nach außen hin selbstbewusst und taff. Eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die nebenbei noch alte Häuser erwirbt, renoviert und dann wieder gewinnbringend verkauft. Ich kann gar nicht genau festlegen, warum ich mit ihr einfach nicht warm geworden bin. Der weiche Kern, der unter ihrer Fassade versteckt ist, konnte mich nicht überzeugen und hat mich mit ihrer Rührseligkeit gegen Ende hin eher genervt.

Auch hat die Geschichte keinen wirklichen Höhepunkt. Sie plätschert vor sich hin, während Dec versucht, Callie wieder für sich zu gewinnen, bevor am Ende ein unnötiges Missverständnis, das ganz einfach zu klären gewesen wäre, das Happy End noch verzögert.
Beide fühlen sich sofort zu einander hingezogen; verlieben sich. Innerhalb einer Woche wandelt sich Callie von einer sexy Frau zu einer, mit der Dec sein gesamtes Leben verbringen will. Wie ist das passiert? Mir fehlte die Entwicklung ihrer Gefühle; die Tiefe; bloß der tolle Sex, den sie miteinander haben, kann’s ja nicht sein. Der rasante Fortschritt ihrer Beziehung war für mich daher nicht ganz glaubwürdig.

Herzerwärmend waren wie immer die Szenen mit der gesamten Familie. Es gibt ein Wiedersehen mit den Pärchen und Kindern der ersten beiden Teile, aber auch die restlichen Single-Geschwister tauchen wieder auf. Ihre Gespräche; ihr Umgang miteinander ist einfach wunderbar mitzuverfolgen. Dabei lernt man auch Adam, Callies besten Freund, Womanizer und Barkeeper kennen, der seine große Liebe in der Kurzgeschichte „Easy for Keeps“, die im Mai 2016 erscheinen wird, findet.  Auch Meg, Will, Leo und Sam aus ihrer „With me in Seattle“-Reihe haben einen Gastauftritt, was ich ebenfalls großartig gefunden habe.

Dieser Teil war für mich nicht der Beste, da es mir an Tiefe und Emotionen fehlte. Das war auch der Grund, warum ich diesmal nicht versucht war, die ganze Geschichte in einem Rutsch durchzulesen. Allerdings liebe ich die Boudreaux-Familie und kann es gar nicht erwarten, die nächsten Bände zu lesen. Alles in allem aber eine entspannende, nette Romanze mit den typischen Kristen Proby-Merkmalen: Liebe, Humor, etwas Drama und eine liebenswerte Großfamilie, die sich zwar einmischt, aber auch unterstützt.

Sehr gespannt bin ich auf Bens und Vans Geschichte, als nächstes erhält Charly mit Easy Kissesihr Happy End.




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