Mittwoch, 16. März 2016

Review | Sawyer Bennett - Hawke




Off the ice, elite defenseman Hawke Therrien enjoys his fair share of booze and good times. And why shouldn’t he? He’s worked his way up from the minor leagues and made himself a star. The only thing Hawke misses from that life is the pierced, tattooed free spirit who broke his heart without so much as an explanation. She’s almost unrecognizable when she walks back into his life seven years later - except for the look in her eyes that feels like a punch to the gut.

Vale Campbell isn’t the same girl she was at twenty. As crazy as she was about Hawke, her reckless behavior and out-of-control drinking were starting to scare her. She had to clean up her act, and that would never happen with Hawke around. Cutting him loose was the hardest thing Vale ever had to do - until now. Because she’s
still crazy about Hawke. And if he could ever learn to forgive her, they just might have a future together.

~*~

Für Vale und Hawke war es die große Liebe. Ohne Kompromisse, ohne Einschränkungen lebten die beiden Teenager in den Tag hinein. Partys und einander, mehr brauchten sie nicht. Bis Vale eines Tages für Hawke vollkommend überraschend sich von ihm trennte. Ohne Erklärung und ohne jeden weiteren Kontakt. Nur wenige Stunden später verließ Hawke die Stadt, um seinen Vertrag als Eishockeyspieler anzutreten. Doch die Erinnerungen und der Ärger blieben. Sieben Jahre später treffen die beiden unerwartet wieder aufeinander. Während Vale die Vergangenheit und ihre Gründe nicht aufwärmen will, braucht Hawke endlich Antworten. Und auch ihre alten Gefühle leben wieder auf.

Vale Campbell war unsterblich in Hawke verliebt. Sein Name ziert als Tattoo eine intime Stelle, seine Liebe hat sie stark gemacht. Bis jemand eine traumatische Situation ausnutzte und Zweifel in ihr säte. Die Zwanzigjährige beginnt ihr bisheriges Leben in Frage zu stellen und zieht Konsequenzen, die sie beide verletzten. Sieben Jahre später lebt sie für ihren Dad und ihre zwei Jobs. Während sie als Assistent Athletic Trainer bei den Cold Furys arbeitet,  gibt sie auch noch Privatstunden als Fitnesstrainerin, um alle notwendigen Ausgaben begleichen zu können. Dass sie dabei auf Hawke trifft, bringt ihr ohnehin aus dem Gleichgewicht geratenes Leben noch mehr durcheinander. Er ist noch immer derselbe attraktive, kompromisslose Mann, in den sie sich verliebt hat und so gelingt es ihr nur schwer, sich ihm zu entziehen. Zwar mochte ich Vale als verletzliche, überforderte Trainerin, doch mit ihren Argumenten habe ich mir sehr schwer getan. Die Gründe, weshalb sie Hawke damals von sich gestoßen hat, habe ich bereits geahnt und sie sind meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Ja, sie war in einer emotionalen Ausnahmesituation aber ich bin der Meinung, dass sie Hawke damals hätte einweihen sollen; er hatte es verdient und immerhin gingen die beiden durch Dick und Dünn. Auch war es frustrierend, dass sie so lange damit gewartet hat, Hawke die Wahrheit zu sagen.

Hawke Therrier hat die letzten sieben Jahre damit verbracht, seine Karriere zu pushen, Partys zu feiern und sein Leben zu genießen. Er ist schockiert, als er Vale im Trainingsraum der Cold Furys wiedertrifft.  Sofort kommt der Ärger, das Unverständnis und der Schmerz von damals wieder in ihm hoch. Doch aus dem Mädchen, das er damals geliebt hat, ist ein Schatten ihrer selbst geworden. Trotz ihres schwierigen Verhältnisses ist Hawke sofort zur Stelle, als Vales Dad, der ihn immer wie einen eigenen Sohn behandelt hatte, Hilfe benötigt. Es war wirklich schön mitzuerleben, wie er auch Vale unterstützt und ihre Motive, ihn von sich zu stoßen, zu verstehen, wenn auch nicht zu vergessen scheint. Es war toll, die weiche Seite dieses dominanten, starken Mannes kennenzulernen, bevor. Dann kommt allerdings das „L“-Wort zur Sprache und er ist ein Idiot (auch wenn seine Zweifel aufgrund ihrer Vergangenheit auch etwas verständlich sind). 
Das Ende ging mir zu schnell und glatt, aber es gab zumindest einen schönen Epilog.

In „Hawke“ geht es nicht nur um zweite Chancen, sondern auch um die große erste Liebe, die alles überwindet. Es ist nicht alles eitler Sonnenschein; es gibt genau die richtige Dosis Drama, damit die Geschichte glaubwürdig bleibt. Sawyer Bennett versteht es, auch in Band 5 der Reihe Charaktere zu schaffen, deren Schicksal einen berührt und denen man nur das Beste wünscht.



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