Review | Shelly Alexander - It's In His Smile



 

Miranda Cruz isn’t just the best darned waitress in town anymore; she’s Red River’s newest innkeeper. But first, she has to find the contractor who’s disappeared with her life savings so she can start renovations. Not so easy for a woman who never depends on anyone, especially a man. And when a gorgeous old flame shows up, the fire between them is reignited and threatens to send her dreams up in smoke.

Acclaimed environmental architect Talmadge Oaks returns home to Red River on family business. He plans to get in and get out quickly because a professional catastrophe is waiting back in Washington. When an unforeseen snag keeps him in Red River longer than expected, he finds himself entangled in the renovations of his late grandmother’s Victorian inn. Handy with a hammer, he offers to help the beautiful new owner, but his motives aren’t completely selfless. Will his secret demolish everything they are building? Or can their undeniable passion keep them together?

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Miranda Cruz hat es nicht einfach. Bereits als Teenager musste sie sich um ihren kleinen Bruder kümmern, da ihre leichtlebige Mutter mehr mit ihren Männerbekanntschaften als mit ihren Kindern beschäftigt war und mit ihrem Lebensstil auch den Unmut der Bewohner Red Rivers auf sich zog. Miranda hat sich geschworen, niemals so zu werden wie ihre Mutter und so hielt sie sich bislang von Männern fern. Doch jetzt ist Talmadge Oaks wieder in der Stadt und ihr Vorsatz gerät kräftig ins Wanken. Schon seit der Schule ist sie heimlich in ihn verliebt, hat dieser Schwärmerei aber bis auf eine gemeinsame Nacht nie nachgegeben. Allerdings wird es nun immer schwieriger, ihm zu widerstehen, während sie gemeinsam ihr B&B renovieren.

Miranda Cruz kennt man als Kellnerin des „Cotton Eyed Joes“, ehe sie das B&B ihrer mütterlichen Freundin Bea kaufte, um es wieder auf Vordermann zu bringen. Da Bea leider vor kurzem unerwartet verstorben ist, ist sie nun vollkommen auf sich alleine gestellt. Neben finanziellen Problemen legt ihr auch eine der Stadtbewohnerinnen Steine in den Weg. Mrs. Wilkinson sieht sich als Königin von Red River und behandelt Miranda abfällig, einerseits weil ihre Mutter vor Jahren mit deren Ehemann „flirtete“ und andererseits, da Miranda das diesjährige Stadtfestival, das sonst sie ausrichtet, organisieren soll. Doch sie erhält Unterstützung von Beas Enkel Talmadge und ihren Freunden Lorenda und Langston.
Miranda ist eine sympathische Heldin, mit der ich  jedoch nicht so mitgefühlt habe wie mit Angelina Barbetta aus Teil 2. Ich mochte sie; war aber von ihrem Standpunkt „Nur ja keine Beziehung, da ich nicht will, dass die ganze Stadt mich für meine Mutter hält“ letztlich nicht überzeugt.  Sie hält zu viel darauf, was andere von ihr denken. Bewundernswert fand ich allerdings, wie sie ihren „kleinen“ Bruder Jamie großgezogen hat. Ihm ermöglichte sie, wozu sie selbst nie die Gelegenheit hatte: ein Studium.

Talmadge Oaks hat Red River verlassen, um ein berühmter Architekt zu werden. Allerdings steht sein Lebenswerk – ein umweltfreundliches Projekt namens „Trinity Falls“ – momentan auf der Kippe, nachdem auf dem Gebiet indianische Artefakte gefunden wurden. Ein langfristiger Baustopp würde seine Finanzen und sein Ansehen ruinieren. Die Beerdigung seiner Großmutter Bea, die ihn nach dem Tod seiner Eltern aufgezogen und die er in letzter Zeit nur selten gesehen hat, bringt ihn wieder zurück in seine Heimatstadt. Und zurück zu Miranda, die ihn noch genauso fasziniert wie früher. Gerne würde er dort anknüpfen, wo sie vor sieben Jahren aufgehört haben, doch sie sträubt sich anfangs noch dagegen. Beas Testament bringt für ihn allerdings einige Überraschungen mit sich, die auch Auswirkungen auf Miranda haben. Ich mochte Talmadge. Er war sympathisch, charmant, fürsorglich. Kein Bad Boy, aber leider auch kein außergewöhnlicher Held. Trotzdem war es schön, ihn kennenzulernen.

Die Nebencharaktere – diesmal allen voran Talmadges alte Cousinen Clydelle & Francine – waren wie immer super:  teilweise schräg, teilweise sympathisch, immer herzlich. Ich liebe Red River. 

Alles in allem eine schöne Romanze, die mich aber nicht so berührte wie Teil 2 der Reihe. Schreibstil, Charaktere und das Kleinstadtfeeling Red Rivers halten mich jedoch nach wie vor in ihrem Bann. Ich denke ja, dass demnächst Lorenda oder ihr Bruder Langston eine Geschichte erhalten wird ;)

 Das Buch erscheint am 14. Juni 2016.

Kommentare

  1. Huhu! ^-^
    Das Buch klingt wirklich interssant! Schade dass es dich nicht ganz überzeugen konnte, aber ich mag Kleinstadtgeschichten unglaublich gerne und deshalb werde ich den Roman auf jeden Fall in den Augen behalten. (:

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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    1. Hallo!
      Tu das :) Ich mag die Reihe wirklich gerne und Band 3 hier war auch nicht schlecht, nur nicht so gut wie mein Favorit, Band 2. Aber natürlich trotzdem lesenswert ;)

      Liebe Grüße, Doris

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