Review | Veronica Larsen - Entice



Turns out I’ve been faking being an adult.
My job? My apartment? The pretty life I've built?

Let's just say I've made some mistakes.

I'm knee-deep in the mess I've made when I find him. Tall, dark-haired, and rough around the edges. The boy I never noticed is all grown up, in all the right ways. And he's not about to let me forget it.

He can try to pretend he's immune to our attraction. I'm trained in the art of persuasion and I love a challenge.

But how can he know the answers to questions I haven't thought to ask? I’ve been putting out fires, fighting like crazy to get my life back on track. And this man? He acts like he knows who's holding the match.

Maybe there's no such thing as mistakes.
What if it's all just sabotage?

~*~

Emily Stone ist gerade arbeits-, wohnungs- und planlos. Daher kehrt sie nach San Diego zurück, um bei ihrer Schwester Lex zu leben und einen Neustart zu planen. In ihrer Heimatstadt gibt es auch noch das alte Diner, in dem sie früher als Schülerin einen Rückzugsort gefunden hatte; wo sie sie selbst sein konnte. Dort trifft sie nun auf Owen. Während sie ihn nicht erkennt, weiß er ganz genau, wer da vor ihm steht. Während die beiden mit ihren jeweils eigenen Hürden zu kämpfen haben, laufen sie sich jedoch immer wieder über den Weg…

Emily konnte ich in Teil 1  der Reihe – „Entangle“ – nicht recht einordnen. Sie kam mir damals sehr flatterhaft vor. Doch das ändert sich in „Entice“, denn man lernt sie und ihre Motivation besser kennen. Emily mag ihren Job als Anwältin (obwohl sie dort nicht zeigen kann, was sie wirklich drauf hat). Sie lebt in der Großstadt und hat ein tolles Appartement (das sie sich allerdings nur mit einer Mitbewohnerin leisten kann). Sie ist glücklich (mehr oder weniger). Doch innerhalb eines Tages verliert sie erst aufgrund ihrer vorlauten offenen Art ihre Anstellung und dann auch noch ihr Appartement. Um ihre Wunden zu lecken, kehrt sie vorläufig nach San Diego zurück. Wo sie allerdings mehr bekommt als erwartet. Sie ist ein lebhafter Charakter, den ich sehr gerne mochte, der allerdings auch seine Schwächen hat.

Owen war in der Schule in Emily verliebt, doch hat er nie etwas unternommen, um ihr seine Gefühle zu gestehen. Nach einem bösen Zwischenfall wollte er Emily allerdings nie wiedersehen. Doch als sie nach zehn Jahren in seinem Diner steht, kommt alles wieder hoch - sowohl die Anziehung als auch die Bitterkeit. Daher ist er ihr gegenüber alles andere als freundlich, während Emily zu Beginn nicht versteht, warum. Die realistischen Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen haben, bedrohen aber letztlich die Gefühle, die bald zwischen ihnen aufkommen. Owen ist sexy, aber mehr der verschlossene Typ, trotzdem mochte ich ihn von Anfang an.

Ich fand Emily und Owens Geschichte toll. Die Anziehung zwischen den beiden war von Anfang an spürbar und die ernste Thematik, mit der sich die zwei auseinandersetzen müssen, ließ mich ihnen alle Kraft wünschen. Veronica Larsen hat den beiden Hauptcharakteren so viel Emotionen und Leben eingehaucht, dass es für mich ein Leichtes war, mit ihnen mitzufühlen. Zwischen den beiden gibt es keine Liebe auf den ersten Blick, was ich persönlich bei ihrer Vorgeschichte passend fand. Sie brauchten ihre Zeit, um am Ende gemeinsam stärker zu sein. Und gerade weil die Geschichte realitätsnah ist, hat mir „Entice“ so gut gefallen.


Keine Kommentare