Donnerstag, 9. Juli 2015

Shorties | C.D. Reiss - ShutterGirl




I am not hurt.
I don’t need a second chance with him, or a life I thought I had.

While he was out forgetting me to become a movie star, I was building a career out of nothing. A career as a paparazzi, but a career. For a foster kid who bounced around every home in Los Angeles, that wasn’t easy.

This camera is all I have.

He’s nothing to me. Every time I take his picture and sell it, I remind myself that I did it all without him or his approval, his cinnamon smell or his clear green eyes. He lights up the screen like a celestial body, but he’s nothing but a paycheck to me.

He can throw my camera off a balcony, and nothing has to change. We can stay king and queen of the same city, and different worlds.

Except this is Hollywood, and here, anything can happen.

~*~

Laine ist Paparazza. Immer auf der Suche nach dem nächsten perfekten Schnappschuss; immer den Promis auf der Spur. Der Schauspieler Michael Greydon hat es ihr besonders angetan, sind die beiden doch zusammen zur Schule gegangen. Er, der Sohn zweier Hollywood-Größen, war ihre erste große, unerwiderte Liebe. Während sie, das Mädchen gewesen ist, das erst als Pflegekind durch zahlreiche Familien tingelte und dadurch viel zu schnell erwachsen werden musste. Es stehen viel zu viele Unterschiede und Probleme zwischen ihnen. Kann es trotzdem eine Zukunft für die beiden geben?

„ShutterGirl“ ist düsterer, ungeschminkter als die sonst so typischen New Adult-Romanzen. Das Grundthema Paparazza/Schauspieler an sich hat mir gut gefallen, allerdings schlägt die Handlung im Lauf der Geschichte einen Weg ein, der für mich nicht erforderlich gewesen wäre. Man hätte auch auf andere Weise Drama erzeugen können. Dieses Erlebnis hat Laine allerdings zu der Frau gemacht, die sie heute ist. Sie hat hart dafür gearbeitet, etwas aus sich zu machen; hat vieles überwunden. Sie ist selbstbewusst und hat eine „Das ist meine Stadt und ich kann tun, was ich will“-Attitüde, doch ihr ganzes Auftreten hat sie für mich teilweise zu hart / offensiv und unnahbar wirken lassen. Und das will bei mir was heißen ;)

Michael ist ganz nett und loyal, allerdings die meiste Zeit eher passiv. Daher war es ganz schön zu lesen, als er endlich mal die Initiative ergreift und etwas rebellisch wird. Ich mochte die beiden als Paar; die Chemie, die es bereits als Kinder zwischen ihnen gegeben haben soll, konnte ich aber nicht wirklich spüren.

Das ist das erste Buch von C.D. Reiss, das ich gelesen habe und ihr Schreibstil ist einwandfrei und angenehm zu lesen. Vor allem die letzten paar Kapitel der Geschichte haben mir wirklich gut gefallen. „ShutterGirl“ wird nie langweilig und bietet hin und wieder einen etwas anderen Einblick hinter die Kulissen Hollywoods.

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