Zoraida Cordova | Love on the Ledge




Sky Lopez thought she had it all - the perfect job, the perfect relationship, the perfect life… until she discovers her not-so-perfect boyfriend has been cheating on her. So when her uncle asks her to help plan his Hamptons wedding, Sky jumps at the chance, leaving all of her “perfect” future plans in the rearview mirror.

The wedding doesn’t prove as good a distraction as she’d hoped, because when her relatives and friends find out she’s single, they put Sky in their match-making sights. Never mind that she’s only twenty four. Never mind that she doesn’t want to settle for anyone other than Mr. Right. Seemingly everyone in Sky’s life wants her to get married and have babies. Like, yesterday.

So when Hayden - a sweet, sexy roofer - plummets through the ceiling and practically falls into her lap, she can’t help but think that maybe nice guys do just fall from the sky.

Soon Sky finds herself juggling crumbling wedding plans, the cheating ex who’s trying to win her back, the cute plastic surgeon her family thinks is perfect for her, and the hot roofer she can’t seem to get off her mind.

As the wedding date draws closer, Sky will need to choose one - or none - to keep herself from falling off the ledge, and maybe into love.

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Love on the Ledge“ startet eher als Selbstfindungsgeschichte denn als Romanze. Der erste Teil dreht sich nämlich vorwiegend um Sky, die das Ende ihrer Beziehung betrauert und versucht, ihre eigenen Probleme und Gefühle unter einen Hut zu bekommen. Die Romantik kommt in der Geschichte relativ kurz; im Mittelpunkt steht neben Sky nämlich vor allem ihre verrückte Familie. Da sie die Hochzeit ihres schwulen Onkels planen soll, trifft man neben ihrer Mutter und den Tanten auch auf allerlei Cousins und Cousinen wie etwa die nervige, eifersüchtige Maria oder die ungezwungene Leti. Zoraida Cordova ist es gelungen, eine echte Großfamilie nachzubilden, ohne dabei übertrieben zu wirken. Von mir aus hätte es allerdings ruhig weniger Szenen mit ihnen geben können. Wie bei den italienischen scheint es auch bei den südamerikanischen Familienclans Gang und Gäbe zu sein, seine Nase überall reinzustecken bzw. überall seinen Senf dazuzugeben. Ich kann Sky und ihre Gereiztheit daher durchaus verstehen. Mir wäre das garantiert zu viel.

Sky war ok. Sie geht ihren eigenen Weg und nimmt sich nach der Trennung von ihrem Freund Bradley eine Auszeit von ihrem Beruf. Auch wenn das von ihrer Familie nicht gerne gesehen wird. Jedoch überwogen die Momente, in denen ich ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte.

Hayden bzw. die Szenen mit ihm fand ich ganz nett. Er ist ein Gentleman, gutaussehend und charmant. Einer dieser Charaktere, die keinen Fehler zu haben scheinen. Die Autorin wollte ihm zumindest eine Schwäche verpassen, aber die kam nie wirklich durch und passte letztlich auch gar nicht zu ihm.

Leti und Skys beste Freundin River waren die wichtigsten Nebencharaktere. River ist allerdings ein ziemlicher Wildfang: Als Spielerin und Alkoholikerin (?) wird sie die Hauptrolle im dritten Band der Reihe spielen. Sie war mir bisher nicht sonderlich sympathisch, aber wer weiß, was noch kommt.

Und dann wäre da noch Xandro, der Schönheitschirurg, mit dem ihre Mutter Sky verkuppeln will. Er ist ein Macho, der sich ihr mit klischeehaften Komplimenten und aufdrängen will. Auf seinen Charakter hätte man ruhig verzichten können.

Großartig fand ich, dass Lucky und James in „Love on the Ledge“ auftauchen. Damit hätte ich nicht gerechnet, da Sky und Lucky in „Luck on the Line“ eigentlich nur wenig miteinander zu tun haben. Daher hab ich mich jetzt umso mehr gefreut. Die beiden sind so süß und es war toll mitzuerleben, dass sie sich auch jetzt als Paar noch immer gegenseitig necken und ärgern.
Da wie gesagt die Liebesgeschichte eher im Hintergrund steht, wäre es auch nicht notwendig gewesen, gegen Ende hin noch diesen einen Konflikt zwischen Hayden und Sky einzubauen. Ich bin zwar immer für das Aufbauen von sexueller Spannung etc., doch hier wirkte es letztlich bloß konstruiert. Auch fand ich die Chemie zwischen den beiden generell nicht wirklich  glaubhaf. 

Eine Geschichte für einen netten Nachmittag, die mir allerdings nicht im Gedächtnis bleiben wird. Ich habe mir mehr erwartet.

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