Review | Juliana Stone - Teague




Teague Simon is a man at a crossroads. He’s no good around people and spending time alone at the family cottage will hopefully ease his burden. What he doesn’t need is the woman next door poking around his business making things worse. And what he really doesn’t need are her two young children in his face. How can they help slay the demons that haunt him?

Sabrina Campbell is barely surviving and doing everything that she can to hide that fact. She takes care of her kids and keeps herself busy. She’s not looking for anything other than the chance to forget. But when Teague Simon shows up, looking as haunted as she is, she’s drawn to his pain. His loneliness. She knows his scars run deep, but so do hers. She should stay away and yet she can’t.

Can these two broken souls somehow heal each other?

~*~

Teague Simon hat sich in die Familienhütte am See zurückgezogen, um zu heilen und sein Leben zu überdenken. Schwer verletzt aus dem Nahen Osten zurückgekehrt, will der Enthüllungsreporter/Soldat hier Ruhe und Erholung finden. Doch daraus wird nichts, als die sechsjährigen Zwillinge Morgan und Harry bei ihm auftauchen. Die beiden aufgeweckten, lebhaften Kinder gehören seiner Nachbarin und Kindheitsspielgefährtin. Sabrina Campbell ist für den Sommer an jenen See im kanadischen Ontario zurückgekehrt, an dem sie zusammen mit ihrem verstorbenen Mann schöne Zeiten erlebt hat. Seit seinem Tod versucht sie, weiterzuleben. Sie beschäftigt sich und tut alles, um nur niemanden zu zeigen, wie schlecht es ihr wirklich geht; wie einsam und traurig sie ist. Aus diesem Grund erkennt sie in Teague wider Willen einen Seelengefährten. Auch er ist verzweifelt, allein, verletzt. Obwohl beide niemanden zu brauchen scheinen, verbringen sie mehr und mehr Zeit miteinander. Doch die Realität lässt sich nicht ignorieren.

Die Situation der Campbells hat mich in Band 2 der Reihe – „Jack“ – bereits zum Weinen gebracht. Dort verliert Sabrina letztlich ihren Mann und trotz des Verlustes versucht sie, stark zu bleiben und kümmert sich liebevoll und aufopfernd um ihre Kinder. Dass sie dabei selbst zurückbleibt, ist klar, deshalb war es nun umso schöner mitzuerleben, wie sie eine neue Liebe findet. Sie hat es sich verdient. Auch die beiden Kinder muss man einfach Gernhaben. Obwohl die zwei viel durchgemacht haben, sind sie lebenslustig und herzlich. Und bringen die Erwachsenen, die anfangs eigentlich Abstand halten wollen, immer wieder zusammen.

Teague leidet, seit er aus dem Nahen Osten zurückgekehrt ist, nicht nur an seinen Verletzungen, sondern auch unter PTBS. Alpträume und die Unwissenheit, was mit seinem Freund passierte, lasten ebenfalls schwer auf ihm. Eine weitere Mission soll daher endlich Antworten und somit Frieden bringen. Trotz seiner Düsterheit und Zurückgezogenheit war es für mich einfach, Teague ins Herz zu schließen. Nicht nur Sabrina, sondern auch die Zwillinge schleichen sich in sein Herz und als er sich endlich seiner Gefühle für sie klar wird, fehlte es mir etwas an Tiefe. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren.

Teague“ ist der vierte Band der „Simon Family“. Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Familie; über Liebe und Trauer. Über zwei verletzte Menschen, die gemeinsam heilen. Neben „Jack“ ist dies mein Lieblingsband. Als nächstes folgt Schwester Grace, von der man in den bisherigen Büchern eher wenig gelesen hat. 


Keine Kommentare