Freitag, 8. Mai 2015

LLC | Tag 1 mit Natasha Boyd, Poppy J. Anderson, Colleen Gleason etc...


Ich bin zurück aus Berlin und will ich euch einen kurzen Bericht von Tag 1 der LLC 2015 nicht vorenthalten.


Da wir bereits am Donnerstag in Berlin angekommen waren, hatten wir keinen großen Anreisestress, als es am Wochenende dann endlich auf die LLC ging. Wie bereits hier erwähnt, war die Vorfreude groß und das Planen des Programms spannend.

  Shannon McKenna, Lisa Marie Rice & Thea Harrison (© To catch a falling book)

Am Samstag um 9 Uhr, als die ersten Programmpunkte begonnen haben, haben Melli und ich uns gleich mal getrennt und ich bin zum Meet&Greet von Shannon McKenna und Lisa Marie Rice gegangen. Auf dem Weg dorthin hab ich gleich noch Thea Harrison getroffen, die es sich nicht hat nehmen lassen, gleich mal ein paar Sachen zu signieren. Alle drei waren total nett und Lisa Marie Rice hat dabei gleich noch verraten, dass sie auch ein wenig Deutsch spricht.


J. Kenner, Natasha Boyd & ich (© Books for all Eternity)

Nicht verpassen wollte ich um 10 Uhr das Q&A mit Natasha Boyd und J. Kenner. Natashas „Deep Blue Eternity“ hat mich wirklich berührt und da wir im Internet auch schon ein wenig kommuniziert hatten, musste die Chance, sie persönlich kennenzulernen, gleich genutzt werden. Bei der Q & A hat sie gleich mal verraten, dass momentan keine Fortsetzung zu „Deep Blue Eternity“ geplant ist und dass sie mit dem UK-Cover nicht ganz zufrieden ist. Über ihre Widmung in meinem Exemplar hab ich mich besonders gefreut. Von J. Kenner hatte ich bis dahin schon einiges gehört, allerdings noch nichts gelesen. Auch sie ist wirklich sehr nett und daher will ich dem mitgebrachten Buch auf jeden Fall mal eine Chance geben.  

Poppy J. Anderson & Emily Bold (© To catch a falling book)

Anschließend ging es zum Q&A mit Poppy J. Anderson und Emily Bold, die beide wirklich total sympathisch, bodenständig und lustig sind. Es gab viel zu lachen (etwa über Poppys Autobahngeschichte oder „S. 106“ :D), man erfuhr Interessantes über ihre jeweiligen Alltagserfahrungen sowie Arbeitsweisen als Autorinnen und die Zeit verging wie im Flug.

Im Laufe des Vormittags lernte ich auch Desiree vom Romantic Bookfan-Blog kennen, die ganz zufällig im gleichen Hotel wie wir wohnte und mit der wir einigen Spaß hatten. Es war wirklich schön, dich zu treffen, Desiree :)

v.l.n.r.: Sandra Henke, Bianca Iosivoni, Susanna Ernst, Sebastian Rothfuss, Emily Bold & Moderatorin (© To catch a falling book)

Nach der Mittagspause war ein Panel an der Reihe: Social Media und die neue Nähe zum Autor – Fluch oder Segen? Dabei erfuhr man sowohl die Einstellung vonseiten der Presseabteilung des Blanvalet Verlags (Sebastian Rothfuss) als auch die der vier Autorinnen Emily Bold, Susanna Ernst, Sandra Henke und Bianca Iosivoni zu den sozialen Netzwerken. Während Facebook und Instagram häufig genutzt werden, um mit seinen Lesern in Kontakt zu treten, ist man mit Twitter teilweise auf Kriegsfuß. Positiv wurde von allen hervorgehoben, dass man auf sozialen Netzwerken viele neue Leute trifft, die häufig auch zu Freunden werden und dass sie wichtig sind, um die Leser zu erreichen. Der Verlag findet die Vernetzung mit den Lesern und den Autoren untereinander sehr wichtig und bietet daher für Autoren, die sich mit Facebook etc. nicht auskennen, eigene Workshops oder Social Media Manager an. Aber natürlich haben Facebook & Co auch noch negative Seiten: Sie sind einerseits große Zeitfresser, was alle Autorinnen bestätigt haben, sodass sie sich eigene Zeitlimits für ihre Social Media-Nutzung setzen, andererseits bekommt man, da auf Facebook die Hemmschwelle für Fans geringer ist, als Autor auch unschöne Kommentare ungefiltert zu spüren und auch der Druck wächst, weil etwa Autorenkollegen laufend über ihre neuen Bücher posten. Im Großen und Ganzen sind soziale Netzwerke aber heutzutage ein Must Have, das seine Vor- und Nachteile hat. Jeder muss für sich entscheiden, was einem gut tut bzw. was er selbst online preisgeben will.

Colleen Gleason & Thea Harrison (© Romantic Bookfan)

Während das nachfolgende Q&A mit Bianca Iosivoni und Helen B. Kraft interessant aber aufgrund der fehlenden Moderation und der wenigen Fragen etwas zäher als die anderen Q&As war, sorgte das Q&A mit Colleen Gleason und Thea Harrison für viel Spaß und einen vollen Raum. Beide waren erfrischend sympathisch und lustig und ich frage mich noch immer, wie Colleen an ihrem Arbeitsplatz überhaupt ein Wort zu Papier bringt. Ich wäre durch ihre Arbeitsweise - sie geht während des Schreibens auf einem Laufband - komplett abgelenkt. Thea, die momentan viel Zeit im Denver Botanic Gardens verbringt, um zu schreiben, erzählte natürlich auch von ihrer Elder Races-Reihe. Während ihr nächster Teil der Reihe im Juni selbstveröffentlicht wird, werden auch Pia und Dragos noch mindestens 1 Buch und 2 Novellen („Dragos goes to Washington“ sowie „Pia does Hollywood“) erhalten. Von beiden Autorinnen habe ich noch Bücher auf meinem Ereader liegen, die hoffentlich in nächster Zeit auch mal gelesen werden sollten. Aber ihr kennt das ja, zu viele Bücher, zu wenig Zeit. Am Ende wollte Colleen noch unbedingt ein Selfie von uns allen und es ist fast so gut wie das bei den Oscars geworden ;)

Selfie! (© Colleen Gleason FB)

Den letzten Punkt des Tages bildete das Meet&Greet mit Susan Mallery und Susan Elizabeth Phillips im Garten. Ich hatte mir von beiden Autorinnen eines meiner jeweiligen Lieblingsbücher mitgebracht, um es signieren zu lassen, was sie natürlich auch gerne getan haben.

Anschließend ging es zurück ins Hotel, das Gott sei Dank nicht weit entfernt war, wo wir mit Desiree den Abend noch im Wintergarten ausklingen ließen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen