Review | Kandi Steiner - Black Number Four




Known as one of the youngest and most ambitious poker players in the country, Skyler Thorne has a reputation to uphold in Vegas this year. Her sole focus for spring semester is to perfect her game and get tournament ready – and have some fun with her sorority sisters, of course. Meeting a care-free pledge with incredible arms adds a whole new element of fun to her semester, but when a shocking discovery about his past surfaces, Skyler finds herself stuck in a game she wasn’t prepared to play.

Kip Jackson is on a mission from his father. His plan was to get in, have a little fun, and then get out – on to bigger and better things. A feisty girl with bright blue eyes wasn’t on his list of things to do, but she quickly moves her way up to the very top. When he realizes completing his dad’s mission means crushing her in the process, he must decide if his dreams are worth the risk – or if he even has the same dreams, at all.

Two secrets. Two hearts. Two hands being played in one twisted game of deceit.

When the cards are on the table, will anyone be left standing?

The perfect poker face can only hide them for so long.

~*~

„There are moments in our lives, little tiny specks of time, when everything changes. Moments when everything we thought mattered turn out to be the last things we care about, replaced entirely by something, or someone, we never saw coming.“
 
Skyler Thorne ist nicht nur Studentin, sondern auch professionelle Pokerspielerin. Gleichzeitig versucht sie sich endlich für ein Hauptfach zu entscheiden und eine aktive Rolle in ihrer Schwesternschaft zu übernehmen. Auf dem „Rush“, der Einweihung neuer Mitglieder, trifft sie Kip Jackson, der gerade erst an ihre Universität in Florida gewechselt ist. Die Chemie zwischen den beiden stimmt vom ersten Moment an, doch beide haben Geheimnisse und in ihrer beider Leben gibt es Menschen, die eine Beziehung verhindern.

Skyler war für mich ein Charakter, mit dem ich gerne Zeit verbracht habe. Sie ist sehr selbstbewusst und kennt ihre Fähigkeit. Dennoch hat sie auch eine unsichere Seite, die davon herrührt, dass sie aus eher einfachen Verhältnissen stammt und daher in der Schule gehänselt wurde. Mit dem Umzug und dem damit verbundenen Neuanfang an der Uni verbirgt sie diese Unsicherheiten allerdings. 

Auch Kip mochte ich sofort. Er ist erfrischend offen und herrlich locker. Wenn ich an sein erstes Date mit Skyler denke, muss ich noch immer grinsen. Außerdem sieht er noch gut aus; ist liebenswert und aufrichtig, was seine Gefühle angeht. Allerdings ist er in Bezug auf seine Beweggründe nicht ganz ehrlich. Denn das Geheimnis, das er vor Skyler verbirgt, wird sie verletzen. Nicht ganz logisch war mir, welche Motivation Kips Vater hatte. Nur weil es sein Traum war, musste das Ganze ja nicht solche Ausmaße annehmen. Die Chemie zwischen den beiden war von Anfang an spürbar und glaubwürdig. Wenn sie zusammen waren, waren sie ganz offen und einfach sie selbst. Ihr Weg zum Glück war auf jeden Fall nicht einfach.

Es gibt mehr Nebencharaktere als sonst, da beide Studentenverbindungen angehören. Ich mochte Cassie, Jess und Ashlei. Bei Erin war das aners. Mit ihren intriganten Spielchen, die letztlich doch nichts gebracht haben, außer Kip und Skyler zu verletzten, war sie mir ziemlich unsympathisch. Dass Skyler überhaupt auf Erins Vorschlag eingegangen ist, war unbegreiflich, aber so hat auch sie ihre Schwächen. Die „Brüder“ von Kips Verbindung waren typische Studenten: Alkohol, Mädchen, Spass standen vor dem Lernen.

Es gibt eine Menge Drama und auch ein paar abwegige/übertriebene Szenen, doch die Geschichte hat mich von Anfang an eingenommen, sodass ich die Charaktere gerne durch alle Schwierigkeiten begleitet habe.  Interessant fand ich den Poker-Aspekt des Buches, auch wenn der nicht so sehr im Mittelpunkt steht wie die Sorority/Fraternity-Sache. Das ist die erste ConRom, in der ich nämlich einen Einblick in die amerikanischen Studentenverbindungen bekommen habe. Das war für mich als Nicht-Ami aufgrund der vielen, verschiedenen englischen Ausdrücke, die in der Geschichte verwendet werden,  unübersichtlich. Ich hab mich zwar gleich mal  eingelesen, dennoch hätte dieser Teil mit den ganzen Ritualen  und der Verbundenheit ruhig weniger Platz in der Geschichte einnehmen können. Die Verwendung der Sorority-Begrifflichkeiten war eindeutig zu viel und kam mir deshalb erzwungen vor. 

Das Buch hatte Szenen, die mich zum Grinsen brachten; die mich frustrierten und in denen ich die Charaktere am liebsten geschüttelt hätte; die mich schwärmen ließen und die mich emotional berührten. Die ganze Geschichte lässt sich trotz der Subplots zügig lesen. „Black Number Four“ ist eine lesenswerte Lektüre, die kurzweilige Unterhaltung bietet und sowohl aus Kips als auch aus Skylers Sicht erzählt wird.


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