Review | Marina Adair - Summer in Napa



 
When Alexis “Lexi” Moreau caught her husband, Jeff, sampling the sous-chef’s more intimate wares in their New York restaurant, she ran - all the way back to her hometown of St. Helena, California. Six months later, Lexi has no husband and no restaurant. But she does have a three-step plan: First, convert her grandmother’s bakery into her dream bistro. Second, ignore Grandma’s matchmaking attempts. And third, avoid Marco DeLuca, her ex’s commitment-phobic, distractingly sexy best friend.

In school Lexi was off-limits for Marco. After all, she was his buddy’s girl. But she’s still as smart and as gorgeous - and apparently as immune to his charms - as she used to be. Yet the simple fake romance they agree upon to dodge Lexi’s grandmother’s matchmaking plans soon turns deliciously complicated. And the sultry summer might bring together all the right ingredients for Marco to win the only woman he’s ever wanted.

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Nach einer gescheiterten Ehe kehrt Lexi Moreau in ihre Heimatstadt zurück, um ihre Wunden zu lecken. Sie hat nicht nur ihren Ehemann an eine andere, sondern auch noch ihr Restaurant an den ehebrecherischen Mistkerl verloren. In St. Helena möchte sie nun die Bäckerei ihrer Großmutter in ein Bistro verwandeln. Die Umbauten werden allerdings immer wieder von Verkupplungsversuchen ihrer Großmutter Priscilla sowie finanziellen und scheidungsrechtlichen Problemen gestört. Und da wäre auch noch Marco DeLuca, der sexy, beste Freund ihres Exmannes, der sie immer wieder ablenkt.

Marc ist schon seit langem an Lexi interessiert, doch da sie mit seinem besten Freund ausging, war sie für ihn tabu. Jetzt ist sie wieder zurück und trotz der besten Vorsätze kann er diesmal nicht wiederstehen. Eine vorgetäuschte Romanze, um Priscilla Moreaus Dating-Pläne zu durchkreuzen, ist doch die perfekte Gelegenheit, um auf Tuchfühlung zu gehen. Die beiden kommen sich näher, doch da gibt es noch eine Kleinigkeit, von der Lexi nichts ahnt.

Bereits in Teil 1 der Reihe – Kissing under the Mistletoe– lernt man das kalifornische St. Helena kennen. Die Kleinstadt liegt eingebettet im Napa-Valley und ist die Heimat zweier rivalisierender Weinbauern, den DeLucas und den Baudouins. Marco DeLuca ist ein Frauenheld, der allerdings ganz charmant rüberkommt. Ich habe die DeLucas in Teil 1 als fürsorgliche, italienische Großfamilie kennengelernt, die fest zusammenhält und Außenstehenden, die ihnen vielleicht schaden könnten, stark zusetzen kann. Sie sind so etwas wie die „Oberschicht“ der Kleinstadt. Familien nerven hin und wieder und das war leider hier in Band 2 der Fall. Angefangen bei Abby, die, als sie erfährt, dass ihr Bruder ihre beste Freundin datet, fast aus der Haut fährt bis hin zu den anderen Brüdern, die Marc offenbar gar nichts zutrauen. Sie alle zweifeln an seinen Fähigkeiten, was mich wirklich gestört hat. Ich mochte seinen Humor und natürlich auch Wingman.

Lexi tut immer nur das, was andere von ihr erwarten und wollen. Sie hört nicht auf ihre eigene Stimme, sondern fokussiert sich lieber auf andere. Anstatt ihrer Großmutter die Wahrheit zu sagen, trifft sie sich lieber mit den Blind Dates, die diese für sie organisiert, obwohl sie dafür eigentlich gar keine Zeit und Lust hat. Nur Marco versucht ihr klarzumachen, dass sie auf ihre eigene Instinkte hören soll. Sie hat mich ziemlich kalt gelassen; Lexi ist eine dieser Figuren, die man weder liebt noch hasst. Sie war einfach da.

Die gesamte Geschichte hat sich für mich gezogen und das Drama war mir teilweise unverständlich: Ihr Exmann hat seinem Kumpel Marc einige Lügen erzählt; man erfährt aber nie, was Marc überhaupt davon denkt bzw. was man ihm wirklich vorgelogen hat. Überhaupt waren die Dramen generell recht überflüssig.  Die Geschichte war ganz okay, allerdings hat mir Band 1 um einiges besser gefallen und berührt.

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