Dienstag, 28. Oktober 2014

Review | Melanie Harlow - Forked


Twenty-eight year old Coco Thomas knows the recipe for disaster:
1) Agree to plan last-minute engagement blowout for spoiled Mafia princess before you realize her choice of caterer is Nick Lupo, a despicably gorgeous young chef with a hot new restaurant in town, a reality TV show victory, and a romantic past with you—one that did not end well.


2) Strike a deal with Nick in which you agree to spend a weekend with him in exchange for his services, under the strict conditions there will be no talking about the past, no second chances, and definitely no sex.

3) Violate all three conditions within 24 hours and spend two glorious days remembering what made you fall for the sexy, egotistical bastard in the first place, and why it hurt so much when he broke your heart.

Add one road trip, plenty of good scotch, and endless spoonfuls of chocolate cake batter drizzled over your body and licked off inch by oh-my-God-yes-right-there inch, then just admit it. You’re totally FORKED.



~*~



Coco Thomas ist 28, Eventplanerin und muss wegen ihrer undisziplinierten Budgetverwaltung wieder bei ihren Eltern einziehen. Dabei will sie sich ja eigentlich ein großes, renovierungsbedürftiges Haus kaufen, wenn sie das nötige Kleingeld hätte. Sie könnte ja ihre wohlhabenden Eltern fragen, doch Coco will es diesmal alleine schaffen. Da kommt ihr der Auftrag einer Mafia-Prinzessin, deren Verlobungsparty zu planen, gerade recht. Doch diese will den bekannten Restaurantbesitzer und Koch Nick Lupo für das Catering haben, der Cocos Exfreund ist. Die beiden haben sich seit sieben Jahren, als er sie schlafend in einem Hotelzimmer in Vegas zurückgelassen hat, nicht mehr gesehen und das sollte, wenn es nach Coco ginge, auch so bleiben. Doch um die Mafia-Prinzessin glücklich zu machen, springt sie über ihren eigenen Schatten. Nick, der weiß, dass er damals einen großen Fehler gemacht hat, stimmt ihrer Anfrage zu. Unter einer Bedingung: Coco muss ein ganzes Wochenende mit ihm verbringen. Sie stellt dafür Regeln auf: kein Sex, keine zweite Chance und kein Gerede über ihre Vergangenheit. Bereits innerhalb eines Tages brechen die beiden alle drei und Coco muss sich fragen, ob sie nicht doch noch immer in Nick verliebt ist.



Frenched“ ist eines meiner Lieblingsbücher 2014. Daher habe ich mich auch sehr auf Band 2 der Reihe - „Forked“ - gefreut und erwartet, dass ich es ebenso lieben würde.  Jetzt, nachdem ich es beendet habe, bin ich aber leider etwas enttäuscht. 


Mit Coco, Mias Freundin, konnte ich mich nicht wirklich identifizieren. Das liegt wohl daran, dass sie sich eher wie eine Vierzehn- als eine Achtundzwanzigjährige aufführt. Ihr Verhalten ist kindisch, überzogen und für mich nicht unbedingt nachvollziehbar. Auch Nick war mir eigentlich relativ egal. Seine Gründe, weshalb er Coco damals verlassen hat, sind ziemlich billig und abgedroschen. Während Männer meinen wirklich nur „das Beste“ für Frauen zu wollen, bekommen sie in Wahrheit wohl bloß Torschlusspanik. Anders kann ich mir das Verhalten nicht erklären. Die Chemie zwischen den beiden ist auf jeden Fall vorhanden und sie passen auch ganz gut zusammen. Das Drama gegen Ende der Geschichte hin war wenig originell und fühlte sich für mich erzwungen an. 


Toll fand ich allerdings, dass Mia und Lucas auch wieder in Erscheinung treten. Die beiden sind wirklich großartig. Auch Nicks Großmutter Noni war ein erheiternder Nebencharakter; zu schade, dass sie nur am Rande vorkam.



Ich mag Melanie Harlows Schreibstil und auch das Geplänkel zwischen den beiden; den Personen habe ich mich aber nicht wirklich nahe gefühlt. Die Geschichte war ganz nett, ist aber nicht mit dem Humor und dem Flair in „Frenched“ zu vergleichen. Ich bin gespannt, welche Geschichte die dritte Freundin im Bunde, Erin, bekommen wird.

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