Samstag, 11. Oktober 2014

Review | Melinda Leigh - Midnight Sacrifice




Four months ago, a ruthless murderer killed two people and kidnapped three more, including Danny Sullivan’s sister, who barely escaped. Unfortunately so did the killer, vanishing without a trace into the vast wilderness. When the police fail to find his sister's captor, Danny returns to Maine to hunt him down.

He begins his search with another survivor, bed and breakfast owner Mandy Brown, but her refusal to cooperate raises Danny’s suspicions. What is the beautiful innkeeper hiding?

Mandy Brown has a secret. But sexy Danny Sullivan, his relentless questions, and the desire that simmers between them threaten to expose the truth. A revelation that puts her family in danger. As more people disappear, it becomes clear the killer is planning another ritual… and that he’s circling in on Mandy.

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Irak-Veteran Danny Sullivan ist vier Monate nach den Ereignissen des ersten Teiles zurück in Huntsville, Maine, um seiner Schwester Jayne Sicherheit zu bringen, denn der Killer aus „Midnight Exposure“ ist immer noch auf freiem Fuß. Doch Danny hat auch einen eigennützigen Grund für seine Rückkehr: Mandy Brown. Das dramatische Zusammentreffen mit der jungen Kellnerin vor vier Monaten hat ihm geholfen, seine Panikattacken zu überstehen, sodass er ihrem Freund das Leben retten konnte. Diese Nacht war ein Wendepunkt in seinem Leben. Dasselbe gilt auch für Mandy.
 
Doch während es für Danny seit jenem Tag aufwärts ging, ist bei ihr das Gegenteil der Fall. Schlaflosigkeit, Angst und zusätzliche Drohbriefe fordern ihren Tribut. Zusätzlich wird sie  noch von ihrer nach einem Herzinfarkt geschwächten Mutter, ihrem beeinträchtigten Bruder Bill und dem Familien-B&B gebraucht. Dass der gutaussehende Exsoldat nun auch noch zurückkehrt und in der Vergangenheit herumwühlt, löst zwiespältige Gefühle in ihr aus: einerseits fühlt sie sich zu ihm hingezogen, andererseits soll niemand hinter ihr Geheimnis kommen. Denn es gibt eine Verbindung zwischen ihr und dem Killer. Da verschwinden ein Mann und sein zehnjähriger Sohn spurlos beim Fischen. Steckt der untergetauchte Killer dahinter?

Mandy lernt man bereits kurz in „Midnight Exposure“ kennen. Sie ist eine engagierte, junge Frau, die eigentlich die Kleinstadt in Maine verlassen will, um sich ihre Träume zu erfüllen. Doch von heute auf morgen ändert sich alles und sie ist gezwungen, in Huntsville zu bleiben. Da sie etwas über den Killer weiß, wird sie mit Drohbriefen unter Druck gesetzt. Vor allem ihr Bemühen um ihren beeinträchtigten Bruder fand ich sehr schön, obwohl ihr Charakter selbst etwas farblos bleibt. 

Danny ist Jaynes jüngerer Bruder. Seine beiden Einsätze in den Nahen Osten haben ihm einen Nervenschaden im einen Arm und PTBS eingebracht. Langsam schafft er es aber, das Handicap und die Erkrankung in den Griff zu bekommen. Er will nicht mehr herumsitzen, sondern etwas unternehmen und versucht daher, den Mann, der seine Schwester beinahe getötet hat, zu erwischen. Danny ist ein ganz sympathischer Kerl, der sein Leben wieder in den Griff bekommen und gleichzeitig Mandy besser kennenlernen will.

Der Killer aus „Midnight Exposure“ ist zurück! Obwohl seine Identität bereits am Ende des ersten Teiles aufgedeckt wird, bleibt es dramatisch. Diesmal werden zusätzlich noch Hintergrundinformationen zu seiner Kindheit gegeben und um noch eine unbekannte Konstante einzubringen, hat er einen Helfer aus der Stadt rekrutiert.

Hatte bereits Band 1 mehr Spannung als Romantik, so gibt es hier noch weniger emotionale Momente zwischen Mandy und Danny. Obwohl sich die beiden zu einander hingezogen fühlen, spürt aber keine großartige Leidenschaft zwischen ihnen. Ihre Romanze war mehr ein Nebengedanke, was ich persönlich schade fand.

Was Mandys geheimes Wissen jetzt genau mit dem Killer zu tun hatte, hab ich nicht ganz herausgefunden. Vielleicht habe ich es aber auch bloß überlesen. Meiner Meinung nach hätte es keiner Drohbriefe bedurft, denn sie wusste nichts, was für die Ermittlungen besonders relevant gewesen wäre. Bzw. das, was sie wusste, hätte sie ohnehin nie freiwillig preisgegeben, denn es wäre auch für sie von Nachteil gewesen. 

Midnight Sacrifice“ ist ebenso spannend wie Teil 1, mir persönlich wäre es allerdings lieber gewesen, wenn ein neuer Bösewicht aufgetaucht wäre. Die Rückblenden in die Kindheit des Killers waren für mich nicht allzu aufregend und es fehlte an glaubhaften Gefühlen zwischen Danny und Mandy. Die Geschichte konnte mich daher nicht so mitreißen wie Jayne und Reeds. Trotzdem habe ich auch „Midnight Sacrifice“ genossen. 


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