Montag, 17. November 2014

Review | Christina Lauren - Dirty Rowdy Thing

Despite their rowdy hookups, Harlow and Finn don’t even like each other... which would explain why their marriage lasted only twelve hours. He needs to be in charge and takes whatever he wants. She lives by the Want-something-done? Do-it-yourself mantra. Maybe she’s too similar to the rugged fisherman - or just what he needs.

~*~

Während Ansel und Mia in Teil 1 der Reihe ihr Happy End gefunden haben, scheint Harlows und Finns Ehe kein glückliches Ende zu nehmen. Bereits wenige Stunden nach ihrer Hochzeit sind die beiden auch schon wieder geschieden und jeder geht – abgesehen von einem sexy Trench Coat-Überfall – seinen eigenen Weg. Bis Harlow eines Morgens nach einem miserablen One-Night-Stand in ihrem Lieblings-Coffeeshop zufällig wieder auf Finn trifft. Das hat ihr gerade noch gefehlt, doch er ist in die Staaten gekommen, um bei der Eröffnung von Olivers Comic-Laden dabei zu sein. Raschen merken die zwei, dass sie nicht mit, aber auch nicht ohne einander sein können und aus ihnen wird erst ein Liebespaar und dann Freunde. Doch Missverständnisse und Gegensätze machen es ihnen schwer, einander vollkommen zu vertrauen.

Wie bereits gesagt, Finn und Harlow sind wie Katz und Maus. Während Finn, 32, ein schweigsamer, gelassener Naturbursche ist, der gemeinsam mit seinen Brüdern ein Fischerboot auf Vancouver Island besitzt, stammt Harlow, 22, aus wohlhabender Familie und hat eine freche, extrovertierte Art. Nur im Bett scheint die Chemie zu stimmen, ansonsten sind sie oft unterschiedlicher Meinung.
Ich mag Harlow gerade wegen ihres frechen, smarten und loyalen Charakters, Finn ist das Gegenteil von ihr, nämlich zurückhaltend. Glaubt man zumindest anfangs, doch sind die beiden erst mal alleine, ist er ganz gesprächig ;) Es war schön mitverfolgen zu können, wie aus ihrer anfänglich rein sexuellen Beziehung langsam mehr wird. Damit haben beide nicht gerechnet und daher auch so ihre Probleme damit.

Die beiden Autorinnen haben es abermals geschafft, mich mit dem zweiten Band ihrer Reihe zu überzeugen. Das war schon damals bei der „Beautiful“-Trilogie so und es war diesmal nicht anders. Diesen beiden Hauptcharakteren war ich von Anfang an mehr zugetan als Mia und Ansel. Ich mochte auch die zwei aus „Sweet Filthy Boy“ ganz gerne, aber es fehlte mir bei ihnen einfach der freche Schlagabtausch; dieser Kampf der Geschlechter.

Es gelingt ihnen auch, aus jeder ihrer Geschichten etwas Einzigartiges zu machen. Keine gleicht der anderen, denn während es bei Ansel und Mia Liebe auf den ersten Blick war, ist es bei Harlow und Finn alles andere als das; Mia und Ansel bevorzugen Rollenspiele, Harlow und Finn haben hingegen eine Vorliebe für grobe Fesselspielchen etc…

Toll ist auch, dass „Dirty Rowdy Thing“ im Gegensatz zu Band 1 sowohl aus Harlows als auch aus Finns Sicht geschrieben ist. Gerade der Einblick in die Gedanken beider Hauptcharaktere fehlt mir meist im New Adult-Genre.

Wie immer sind auch die Nebencharaktere einfach wunderbar - wir treffen abermals auf Mia und Ansel sowie auf Lola und Oliver. Und nicht zu vergessen: „Not Joe“, hahaha, ob der wohl auch eine eigene Geschichte erhält? Erst mal bin ich gespannt, was auf Oliver und Lola zukommen wird. Sie waren ja die einzigen, die in Vegas nichts miteinander angefangen haben und Lola scheint bis jetzt noch immer nicht registriert zu haben, welche Gefühle Oliver für sie hegt. Die bisherige Inhaltsangabe zu Band 3 - „Dark Wild Night“ - verspricht Komplikationen… :)

Kurzum: „Dirty Rowdy Thing“ vereint Witz, Romantik, Dirty Talk und Erotik zu einem lockeren Lesespaß mit tollen, einzigartigen Charakteren.

Kommentare:


  1. Sag nichts, ja ich werde es ganz bald lesen. Erst muss ich noch den Fantasyschinken beenden, aber dann!

    AntwortenLöschen
  2. Da muss man mal seine Leseliste umstellen! ;P

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau, einfach Prioritäten ändern... mach ich bei Büchern andauernd :D

      Löschen