Review | R.S. Grey - The Duet




When 27-year-old pop sensation Brooklyn Heart steps in front of a microphone, her love songs enchant audiences worldwide. But when it comes to her own love life, the only spell she’s under is a dry one.

So when her label slots her for a Grammy performance with the sexy and soulful Jason Monroe, she can’t help but entertain certain fantasies... those in which her G-string gets more play than her guitars'.

Only one problem. Jason is a lyrical lone wolf that isn’t happy about sharing the stage—nor his ranch — with the sassy singer. But while it may seem like a song entitled ‘Jason Monroe Is an Arrogant Ho’ basically writes itself, their label and their millions of fans are expecting recording gold…

They’re expecting The Duet.

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Brooklyn Heart ist 27 und ein Popstar. Mit ihrer offenen, frechen Art ist sie allseits beliebt. Das weiß auch ihre Plattenfirma, die ihre beiden umsatzstärksten Zugpferde für die Grammy Awards auf die Bühne bringen will. Brook soll daher ein Duett mit dem  einzelgängerischen Folksänger Jason Monroe singen. Dieser ist von der Idee alles andere als angetan, was auch daran liegt, dass Brooklyn sich bei ihrem ersten Aufeinandertreffen unabsichtlich nicht von ihrer besten Seite zeigt. Jason besteht darauf, dass Brooklyn zum Schreiben des Songs nach Montana kommt. Man beginnt gezwungenermaßen zusammenzuarbeiten. Anfangs geht es nur schleppend voran, bis man allerdings ein gutes Mittel findet, um die Ideen fließen zu lassen: Sex ohne Gefühle. Natürlich geht das nicht lange gut und Brooklyn fällt es schwer, ihre Emotionen zurückzuhalten. Bis das Auftauchen zweier Personen ihre gesamte „Beziehung“ zu Jason zu einem Ende bringt. Doch der Sänger ist ebenfalls nicht mehr gewillt, Brooklyn gehen zu lassen und lässt sich etwas Besonderes einfallen, um sie davon zu überzeugen.

Yay, ein neues R. S. Grey-Buch und ich musste es natürlich sofort lesen, denn sie ist eine meiner Lieblingsautorinnen im New Adult/Contemporary Romance-Genre.

Jason ist ein Einzelgänger, der sein Leben einfach halten will. Er spürt die Anziehung, die zwischen ihm und Brooklyn herrscht, will aber keine Beziehung, sondern unkomplizierten Sex. Brooklyns innere Monologe und der lustige Schlagabtausch zwischen ihr und Jason waren herrlich, trotzdem fehlte mir Gefühl und Tiefe zwischen den beiden Hauptcharakteren. Ich vermisste Jasons Sichtweise auf bestimmte Dinge, die meiste Zeit blieb er für Brooklyn und die Leser ein zurückhaltender Mann, der seine Gedanken und Vergangenheit nicht preisgibt. Aber damit muss ich mich bei Geschichten aus der Ich-Perspektive wohl abfinden. Das Ende entschädigt dafür aber ein wenig für die Tatsache, dass man nur eine geringe emotionale Bindung zu Jason aufbauen konnte.

Brooklyn hingegen ist offen, lustig und zeitweise herrlich überdreht. Ich mochte vor allem, dass sie als Popstar keine Allüren hatte und die Verbundenheit zu ihrer jüngeren Schwester Cammie, die ein toller Nebencharakter ist. Daher bin ich umso glücklicher, dass sie im nächsten Buch von Rachel im Mittelpunkt stehen darf.

Alles in allem ist „The Duet“ eine lustig-leichte, süße Romanze, in der mir anfangs die Liebe in ihrer „Beziehung“ etwas zu kurz kommt, das gleicht sich aber mit dem Ende aus. Jetzt warte ich nur noch verzweifelt auf eine Vertonung ihres Duetts. Würde den Song wirklich gerne hören.

Kommentare

  1. Hallöchen :)
    Sorry für das Off Topic, aber ich wollte dich nur kurz darauf Aufmerksam machen das ich nächstes Wochenende eine Lesenacht veranstalte, und fragen wollte, ob du mitmachen willst. Es würde mich wirklich sehr freuen wenn du dabei wärst :) ♥
    Fantasy-Lesenacht die Achte - Lesen bis Aliens auf der Erde landen

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  2. Das geht mir bei vielen Büchern auch so, wenn Songs eine besondere Rolle spielen! Darum liebe ich die Bücher, die eine eigene Songlist haben. Aber wenn es dann ein Lied mal nicht gibt vermisse ich das richtig. Da hätte man genau den einen Song für ein Buch. Schließlich ist es viel einfacher ein Lied zu hören und an all die Emotionen erinnert zu werden, als einen Reread zu machen.

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