Review | Lauren Layne - The Trouble with Love



 
As Stiletto magazine’s authority on all things breakup-and-heartache, Emma Sinclair writes from personal experience. Five years ago, Emma was Charlotte, North Carolina’s darling debutante and a blushing bride-to-be. Now she’s the ice queen of the Manhattan dating scene. Emma left her sultry Southern drawl behind, but not even her closest friends know that with it she left her heart. Now Emma’s latest article forces her to face her demons - namely, the devilishly sexy guy who ditched her at the altar.

After giving up everything for a pro-soccer career, Alex Cassidy watches his dreams crumble as a knee injury sidelines him for good. Now he’s hanging up his cleats and giving journalism a shot. It’s just a coincidence that he happens to pick a job in the same field, and the same city, as his former fiancée…ight? But when Emma moves in next door, it’s no accident. It’s research. And Alex can’t help wondering what might have been. Unlike the innocent girl he remembers, this Emma is chic, sophisticated, and assertive - and she wants absolutely nothing to do with him. The trouble is, Alex has never wanted her more.

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Emma Sinclair ist der Neuzugang des Stiletto-Teams. Aus den Südstaaten stammend, schreibt sie über alles, was mit Herzschmerz und Trennungen zu tun hat. Ihre eigenen Gefühle und Vergangenheit teilt die „Eiskönigin“ nicht einmal mit ihren neuen Kolleginnen & bald engsten Freundinnen. Für ihren neuesten Artikel muss sie nun allerdings ihre vergangenen Beziehungen Revue passieren lassen. Dabei kommen auch die schmerzhaften Erinnerungen an ihre eigene geplatzte Hochzeit zurück, denn ausgerechnet ihr Exverlobter ist Chefredakteur des Oxford-Magazins, dem männlichen Pendant zu Stiletto. Aus diesem Grund gelingt es ihr zwar nicht, ihm vollständig aus dem Weg zu gehen, sie will aber nichts mit ihm zu tun haben. Doch das ist leichter getan als gesagt.

Emma wurde vor fünf Jahren vor dem Altar stehengelassen, was die sonst so starke, unabhängige Journalistin schwer getroffen und sehr verletzt hat. Sie hatte danach einige Beziehungen, allerdings hält sie sich seitdem von emotionalen Verwicklungen fern. Aus dem Grund wird sie als Profi für Herzschmerz und Trennungen die "Eiskönigin" genannt. Doch wie das bei RomComs so ist, tritt auch ihr Exverlobter Alex Cassidy wieder in ihr Leben. Emma ist eine sympathische Heldin, deren Einsamkeit, Antrieb und enge Beziehung zu Familie und Freunden auf jeden Fall nachempfunden werden kann. Gerade Charaktere wie sie mag ich, da sie meist weichherzig, aber tief verletzt sind.

Eigentlich hatte Alex Cassidy Profisportler werden wollen, doch eine Knieverletzung hat diesen Traum beendet. Nun ist er Chefredakteur des „Oxford“, was ihn nicht nur im gleichen Gebäude wie seine Exverlobte arbeiten lässt. Nein, er wird für einen Auftrag auch ihr Chef und Nachbar. Alex sieht sich selbst als Opfer/Verlassener. Immerhin hat Emma ihn am Abend vor der Hochzeit zurückgewiesen. Genau wie sie wirkt er äußerlich zwar ruhig und gefasst, doch eigentlich ist er immer noch verletzt. Ehe man die ganze Geschichte hinter der verpatzten Hochzeit kennt, habe ich natürlich Alex die Schuld an der ganzen Sache gegeben. Frauen müssen ja zusammenhalten. Doch in dem Fall war das nicht fair. Alex ist ein liebenswerter, sexy Held und die beiden sind ein Paar, das einfach zusammengehört.

Da sie einen gemeinsamen Freundeskreis haben, sind Alex und Emma auch gezwungen, Zeit miteinander zu verbringen. Das bringt jede Menge Drama und noch viel mehr sexuelle Spannungen mit sich. Denn je besser sie sich erneut kennenlernen, desto mehr Gefühle kehren zurück. Die beiden müssen mit der Vergangenheit abschließen, um eine neue, gemeinsame Zukunft ins Auge fassen zu können.

Lauren Layne ist es erneut gelungen, Spannungen zwischen den beiden Protagonisten aufzubauen. Die Mädels von Stiletto stehen dabei natürlich auf Emmas Seite, auch wenn sie die ganze Wahrheit über die Beziehung der beiden erst später erfahren. Wie schon in den ersten drei Teilen ist ihre Freundschaft etwas Besonderes. Dasselbe gilt für die Bromance des anderen Geschlechts.

Die Chemie, die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten war großartig und das unvermeidlich romantisch-kitschige Ende genau das, was ich wollte. Nachdem die letzte Seite gelesen war, war ich zufriedengestellt und glücklich. Schöner Abschluss einer tollen Reihe, die aufgrund der Charaktere auf jeden Fall zu meinen Favoriten zählt. Ich empfehle die gesamte Serie all jenen, die etwas Leichtes mit ein wenig Drama suchen.

Die Reihe ist zwar hiermit leider abgeschlossen, doch mit „Irresistably Yours“ hat Lauren Layne eine Spin-Off-Reihe begonnen, die sich nun um die Männer des Oxford-Magazins dreht.



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