Freitag, 8. Januar 2016

Review | Sawyer Bennett - Ryker



 
The stakes have never been higher for Carolina Cold Fury goalie Ryker Evans. With his contract running out, he’s got a year left to prove he’s still at the top of his game. And since his wife left him, Ryker has been balancing life as a pro-hockey star and a single parent to two daughters. Management is waiting for him to screw up. The fans are ready to pounce. Everybody’s taking dirty shots - except for the fiery redhead whose faith in Ryker gives him a fresh start.

As the league’s only female general manager, Gray Brannon has learned not to mix business with pleasure. And yet even this tough, talented career woman can’t help breaking her own rules as she gives Ryker everything she’s got. She hopes their hot streak will last forever, but with Ryker’s conniving ex plotting to reclaim her man, the pressure’s on Gray to step up and save a tender new love before it’s too late.
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Gray Brannon ist seit kurzem erster weiblicher General Manager des Cold Fury Eishockeyteams, was bei der Öffentlichkeit und dem Team natürlich für Diskussionen und Skepsis gesorgt hat. Nicht nur da sie eine Frau in einer von Männern dominierten Welt ist, sondern auch aufgrund ihrer Arbeitsweise, die auf Statistiken und Analysen aufbaut.

Ryker Evans, der Torhüter der Cold Furys, ist einer der wenigen, der Gray den Job zutraut und nicht an ihr zweifelt. Und das nicht nur, weil sie ihn vor einem Jahr entgegen anderer Meinungen ins Team geholt hat. Noch mehr als seinen Beruf liebt er seine beiden Töchter Ruby und Violet, für die er seit kurzem das alleinige Sorgerecht hat. Aus seiner Freundschaft zu Gray wird rasch mehr, doch müssen sie ihre Affäre erst einmal geheim halten. Eine Beziehung erscheint erst einmal unmöglich, denn für Gray steht ihre Integrität auf dem Spiel. Immerhin ist sie Rykers Vorgesetzte. Eine Zeit lang läuft alles gut, doch dann taucht Rykers zukünftige Exfrau, die die Familie für ihren jüngeren Lover und Rykers Ex-Teamkollegen verlassen hat, auf und ihre Position als Managerin bringt Gray in Lebensgefahr.

Ryker ist neben Zack mein bisheriger Lieblingsprotagonist in dieser Reihe. Es war toll, ihn als Vater zu erleben. Und ich mochte ihn sogar noch mehr, als er Gray davon zu überzeugen versuchte, ihrer Beziehung eine Chance zu geben. Er ist nicht nur sexy, sondern auch noch sympathisch, loyal und nett. Ohne jegliche Bad Boy-Tendenzen, was wieder einmal eine schöne Abwechslung war.

Gray ist ein Genie. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn ihr IQ liegt bei stolzen 149. Doch das lässt sie nicht zu einem schüchternen, zurückhaltenden Mäuschen werden, nein, sie weiß sehr genau, was sie will und wie sie es bekommt. Die Beziehung zu ihrem Dad und vor allem das Vertrauen, das Brian Brannon in seine Tochter hat, war wunderschön mitzuverfolgen. Sie hatte zwar zuvor noch nie eine feste Beziehung und war anfangs etwas unsicher, doch es dauerte nicht lange und sie war mit vollem Herzen dabei. Vor allem für ihre Entscheidung am Ende, ohne Rücksicht auf ihre Karriere für das zu kämpfen, was sie will, bewundere ich sie.

Ruby und Violet kamen leider nicht so häufig vor wie ich es mir gewünscht habe. Sie werden zwar häufig erwähnt, selbst treten sie aber nicht so oft in Erscheinung. Vor allem zusammen mit Ryker und Gray wären noch ein paar zusätzliche Szenen schön gewesen.

Für Leser der gesamten Reihe gibt es auch ein Wiedersehen mit den Pärchen der letzten drei Geschichten – Alex & Sutton, Garrett & Olivia sowie Zack & Kate, obwohl „Ryker“ wie die Bände zuvor auch als Stand Alone gelesen werden kann.

Sawyer Bennett hat es mit Band 4 der „Cold Fury“-Reihe wieder einmal geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Nicht nur ihre angenehme Schreibweise, sondern auch ihr Talent für sympathische Charaktere und interessante Geschichten haben mich das Buch fast in einem Zug auslesen lassen. Sie reduziert ihre Geschichten nicht bloß auf die heißen Szenen, sondern bietet auch einen lesenswerten, teilweise auch leicht dramatischen Plot. Eine solide Romanze, die die Leser auf jeden Fall glücklich und zufrieden zurücklässt.

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