Review | Tracey Alvarez - Playing for Fun



 

Wanted: A woman for Ford.
Ford Komeke can’t deny he could use an up-skill in the dating arena. It’s a local in-joke that his game, as far as women go, sucks. Thanks to the meddling of New Zealand’s worst octogenarian matchmaker, he’s got an online dating profile, a new wardrobe, and a haircut from Stewart Island’s sexy hairdresser, Holly Parker. But since he’s well and truly mired in the friendzone with Holly, what’s the harm in exploring his options? A little jealousy could work wonders.

Offered: Dream job with a catch.
What do you say when you’re offered an un-turn-downable career opportunity? You say, hell-to-the-yeah! Only there’s a problem. To get the dream job Holly must leave Stewart Island and her two best friends, Shaye and Ford. But if Holly can distract Shaye with wedding planning and set Ford up with a nice girl so she can stop imagining him naked, neither will notice if she exits stage right. Neither will notice if her feelings for Ford stop being strictly platonic.

Warning: One kiss is never enough.
As addictive as the chocolate stash Holly hides in her fridge, one kiss forces them out of the friendzone - way out of the friendzone. Heat and hunger explode, but the ugliness in Ford’s past hold his heart hostage. Playing for fun or playing for keeps? Holly and Ford must decide because the consequences of falling in love means that someone’s heart or someone’s dream will ultimately end up shattered.

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„Playing for Fun“ ist der mittlerweile 6. Band der Reihe und Hollys und Fords Geschichte. Beide sind schon altbekannte, liebgewonnene Figuren, da sie Freunde der bisherigen „Due South“-Pärchen und somit bereits als Nebencharaktere in Erscheinung getreten sind

Holly Parker und Ford Komeke sind seit einigen Jahren die besten Freunde. Und genau so lange schon fühlen sie sich zueinander hingezogen. Aus Angst vor Abweisung und dem Verlust ihrer Freundschaft wagte keiner von ihnen, etwas in diese Richtung zu unternehmen. Bis jetzt, denn zwei Ereignisse geben der Situation eine neue Perspektive:  Holly hat ein Jobangebot auf dem Festland und Ford soll dank Obans Seniorinnen endlich mittels Onlinedating verkuppelt werden. Eifersucht regt sich und ein Kuss lässt die bislang festgesetzten Grenzen ihrer Freundschaft verschwimmen. Die beiden müssen sich entscheiden: wollen sie der Leidenschaft nachgeben und sich den daraus resultierenden Konsequenzen stellen oder bleiben sie aus Angst weiterhin platonische Freunde?

Holly ist gelernte Friseurin, sie arbeitet aber als Teilzeitkraft im Lebensmittelladen von Oban. In ihrer Freizeit verhilft sie den älteren Damen des Ortes zu tollen Dauerwellen, aber auch die anderen Bewohner kommen gerne in den improvisierten Friseursalon, den sie sich in ihrer Wohnung eingerichtet hat. Als Shayes beste Freundin hatte sie in der Vergangenheit immer ein offenes Ohr für deren Liebesprobleme, jetzt hilft sie ihr bei den Hochzeitsplänen. Sie ist lustig, smart und liebt Horoskope.

Ford und sein Zwillingsbruder Harley kamen als Kinder nach Oban, nachdem ihr Onkel sie von der süchtigen Mutter „adoptiert“ hatte. Diese Erlebnisse haben einen tiefen Eindruck in Ford hinterlassen, sodass er auch jetzt als Erwachsener noch damit zu kämpfen hat. Er ist ein ruhiger, loyaler Maori, der mit allen bisherigen Protagonisten gut befreundet ist. Er liebt Musik, seine Arbeit als Mechaniker und ist noch dazu ganz sexy.

„Friends-to-Lovers“-Geschichten sind nicht meine bevorzugte Lektüre, doch Tracey gelingt es ausgezeichnet, diese Balance zwischen dem Freundschaft-aufrecht-erhalten-wollen und dem der-Anziehung-nachgeben-wollen zu beschreiben. Ich liebe ihre Freundschaft mit den ganzen Ritualen wie dem Songquiz und den Serienmarathons, aber auch das Werben war sexy und aufgeheizt. Das einzige was mich etwas gestört hat: das Hin und Her, das Holly anfangs veranstaltet, ist mir teilweise verständlich, da sie ja eventuell wegzieht, andererseits ändert sie ihre Meinung so oft, dass ich sie am liebsten geschüttelte hätte. Sie will Ford, gleichzeitig drängt sie ihm andere Frauen auf. Mädel, Invercargill ist mit der Fähre ist nur eineinhalb Stunden von Oban entfernt. Da ist eine Fernbeziehung doch auf jeden Fall machbar; hat ja auch Ford erkannt. Und warum trifft sich Ford mit seinen Online-Dates nicht auf dem Festland? Immerhin reisen die Frauen mehrere hundert Kilometer nach Oban an. ;)

Ford und Holly sind ansonsten ein wirklich nettes, passendes Paar und ihre Geschichte ist süß. Das Drama ist nicht schwerwiegend für die Geschichte, aber für Ford selbst. Er, aber auch Holly haben mir in Bezug auf diese Sache wirklich leidgetan. Außerdem fand ich es sehr schön, etwas über die Maori und ihre Kultur; ihren Familiensinn zu lernen.

Die Serie gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingen, denn Tracey Alvarez gelingt es mit ihrem schönen, wie immer soliden Schreibstil, jedem wunderbaren Charakter einzigartig und auch das für uns exotischen Setting vorstellbar zu machen

"Playing for Fun“ ist zwar nicht mein Lieblingsband der Reihe, aber die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und eine schöne Zeit beschert. Ich kann den nächsten Band - Harleys und Brees Geschichte - gar nicht abwarten!

Vielen lieben Dank an Tracey für die Bereitstellung des Leseexemplars!




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