Samstag, 28. November 2015

Review | Lauren Layne - Just One Night




Riley McKenna knows sex - good sex, bad sex, kinky sex… Her articles in Stiletto magazine are consistently the publication’s most scandalous - and the most read. But Riley has a secret…all that sexy talk? Not an ounce of it comes from personal experience. Her own bedroom escapades are more limited than even her best friends know. When her editor requests that all columnists write something more personal for Stiletto’s anniversary issue, Riley turns to the one man she’s always been able to count on and calls in the favor of a lifetime.

Sam Compton would do anything for Riley McKenna. Anything except be her experimental sex toy. He refuses her request. At least until she tells him that it’ll either be him or she’ll go to someone else. And that, Sam can’t accept. Reluctantly he agrees to her terms - one night of completely meaningless sex in the name of research. Riley thinks she’s prepared for what awaits her in Sam’s bed. After ten years of writing about sex, actually doing it shouldn’t be that different, right? So wrong. What starts as “one time only” becomes “just one more time.” And then one more. And before they know it, Riley and Sam learn first-hand that when it comes to love, there’s no such thing as just one night.

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Riley McKenna ist „Stiletto“s Sexpertin. Ihre Beiträge sind offen, sexy und die am meist gelesensten. Ihre KollegInnen halten sie aufgrund ihrer Artikel und ihrer Art für die perfekte Verführerin. Da gibt es nur ein kleines Problem: In Wahrheit schreibt sie nicht aus eigener Erfahrung. Jetzt soll sie für die Jubiläumsausgabe allerdings ihrer bisher persönlichsten Artikel schreiben und benötigt dafür dringend Nachholbedarf in Sachen Sex. Und dafür wäre niemand besser geeignet als Sam Compton, der beste Freund ihres Bruders. Dieser lehnt das Angebot erst erschrocken ab, als sie allerdings droht, sich jemand anderen dafür zu suchen, gibt er nach. Doch aus Recherche wird bald mehr und die beiden müssen sich die Frage stellen, wie weit sie gehen wollen.

Der Schreibstil, der Humor und die Leichtigkeit sind auch in diesem Band der „Sex, Love & Stiletto“-Reihe gegeben. Dennoch konnte ich mich, nachdem mich Band 2 der Reihe, „Love The One You’re With“, total begeistert hatte, nicht so richtig in diese Geschichte hineinversetzen. Das lag vor allem daran, dass der Plot und auch die Auflösung im Vergleich zu den vorherigen Teilen schwächer waren und mich daher nicht vollständig überzeugen konnten.

Es ist schwierig, sich vorzustellen, dass Riley Expertin in einer Sache sein kann, die sie selbst nur einmal getan hat. Nur weil man etwas einmal erlebt hat, heißt das ja auch nicht, dass man sofort ein Profi ist und gleich so darüber schreiben kann, dass die ganze Welt (na gut, ganz New York) die Artikel verschlingt. Nichtsdestotrotz ist Riley McKenna ein liebenswerter, sympathischer Charakter. Ich habe sie gemeinsam mit ihrer großen, typisch irischen Familie sofort ins Herz geschlossen.

Auch bei Sam war es problematisch. Er ist zwar ein ganz netter Typ; Riley gegenüber verhielt er sich aber zeitweise wie ein Mistkerl. Die Gründe, weshalb er sie auf Abstand hält und so behandelt, haben diesen Umstand nicht gerechtfertigt. Hervorzuheben ist, dass er sich – abgesehen von Frauen - nimmt, was er will und seinen Weg geht. Um sich seinen größten Traum zu erfüllen, kündigt er sogar seinen „sicheren“ Job.

Was mir sehr gut gefallen hat, war also nicht Rileys und Sams Beziehung, sondern ihre Freundschaften. Sam und die anderen Männer  (Yay, Mitchell und Jack tauchen wieder auf!) gemeinsam zu erleben, ist einfach toll und ihre Gespräche herrlich! Lauren Layne gelingt es dabei fabelhaft, ihre Bromance authentisch zu beschreiben. Die Mädels stehen den Männern dabei aber in nichts nach. Sie haben gemeinsam viel Spaß und ebenfalls äußerst humorvolle, typisch weibliche Unterhaltungen. 

Daher war „Just One Night“ trotz mancher Mängel eine lesenswerte Lektüre fürs Wochenende.

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