Donnerstag, 26. Juni 2014

Review | R.S. Grey - Scoring Wilder


With Olympic tryouts on the horizon, the last thing nineteen-year-old Kinsley Bryant needs to add to her plate is Liam Wilder. He's a professional soccer player, America's favorite bad-boy, and has all the qualities of a skilled panty-dropper.

• A face that makes girls weep – check.
• Abs that can shred Parmesan cheese (the expensive kind) – check.
• Enough confidence to shift the earth’s gravitational pull – double check.

Not to mention Liam is strictly
off limits . Forbidden. Her coaches have made that perfectly clear. (i.e. “Score with Coach Wilder anywhere other than the field and you’ll be cut from the team faster than you can count his tattoos.”) But that just makes him all the more enticing…Besides, Kinsley's already counted the visible ones, and she is not one to leave a project unfinished.

Kinsley tries to play the game
her way as they navigate through forbidden territory, but Liam is determined to teach her a whole new definition for the term “team bonding.”

~*~

In der Soccer-Welt L.A.s treffen wir auf Kinsley Bryant, 19, die Glück mit Männern hat, wurde sie doch von ihren letzten beiden Freunden betrogen. Jetzt sucht sie erst mal eine Auszeit vom Daten. Zumindest bis sie auf einer Party Liam Wilder trifft - den sexy Bad Boy des Soccer. Trotz der sofortigen spürbaren Anziehung eröffnet er ihr, dass er ab jetzt der neue Assistenz-Coach ihres Teams sein wird, um sie auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele vorzubereiten. Im Klartext: Er hat die Stelle angenommen, um sein Image aufzubessern und um seine Sponsoren an der Stange zu halten, während die Spielerinnen sich laut ihrer Trainerin abseits des Fussballplatzes von ihm fernhalten sollten, um jeglichen Klatsch und Tratsch in den Medien zu vermeiden. Leichter gesagt als getan, denn trotz dieser Regel schaffen es die beiden nicht, Abstand zu halten und das Versteckspiel beginnt. Natürlich dauert es nicht lange und die ganze Sache kommt ans Licht, sodass sie nun endlich auch öffentlich zu ihren Gefühlen stehen können. Dabei haben sie jedoch nicht mit einer intriganten Ex-Teamkollegin gerechnet, die Lügen verbreitet.

Und sie hat es schon wieder getan. R.S. Grey hat abermals einen Roman abgeliefert, den ich verschlungen habe. „Scoring Wilder“ dreht sich um eine „verbotene“ Romanze, die im Gegensatz zu „With this heart“ ohne großartigen Dramaanteil auskommt. 
 
Kinsley ist erfrischend ehrlich, selbstsicher und zielorientiert. Sie will ihren Traum von den Olympischen Spielen unbedingt verwirklichen und nimmt dafür einiges in Kauf. Ihr Charakter sowie ihre inneren Monologe haben mich mehr als einmal zum Lachen gebracht. Auch ihre beste Freundin und Teamkollegin Becca mit ihrer offenen, chaotischen und tollpatschigen Art ist einfach liebenswert.
Liam. 25. Bad Boy. Fußballer. Frauenschwarm. Ich mag R.S. Greys Männer. Liam zum Beispiel ist nach außen hin ein Bad Boy, aber eigentlich ganz zahm. Er will Kinsley kennenlernen; will eine Beziehung und das sagt er auch ganz offen und ehrlich. Keine Spielchen. Keine Ausflüche. Einer, der sein Wort hält. Vielleicht ist er sogar ein wenig zu perfekt, aber darüber lässt sich streiten. Die Dynamik zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar und glaubwürdig. Sie streiten, sie flirten, sie haben Spaß, sie lieben. Mit Kinsley und Liam wird es einem nie langweilig und sie sind ein wirklich tolles Pärchen.

Die erste Hälfte des Buches fand ich interessanter als die zweite, die sich um ihre öffentliche Beziehung und eine parallel dazu verlaufende zweite Liebesgeschichte dreht. Auch die Entwicklung im ersten Epilog fand ich ein wenig voreilig, aber schön. Der zweite Epilog hingegen ist ein Ausblick auf die Zukunft, was ich persönlich ganz toll fand.

Alles in allem eine schöne, lockere Romantikkomödie, die einen zum Lachen bringt und sogar zwei Liebesgeschichten aufweisen kann. Gegen einen Film hätte ich nichts einzuwenden ;)

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