Freitag, 2. Januar 2015

Review | Christina Lauren - Beautiful Stranger


Sara Dillon hat von Männern erst mal genug, als sie spontan für einen Neuanfang nach New York zieht. Bis ihr gleich am ersten Abend in einem Club ein unwiderstehlicher Fremder begegnet. Aber was spricht eigentlich gegen ein bisschen Spaß? Einen One-Night-Stand sieht man ja nicht wieder...

Max Stella genießt sein Junggesellenleben in vollen Zügen. Bis er Sara trifft. Zum ersten Mal will er mehr als nur eine unverbindliche Affäre. Doch so sehr Sara offensichtlich der tabulose Sex mit ihm gefällt, so sehr scheint sie zu fürchten, dass er ihr privat zu nahe kommen könnte.



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„Beautiful Stranger“ ist die Geschichte von Sara Dillon, die nach New York gekommen ist, um hier einen Neuanfang zu starten, nachdem ihr Freund sie mehrfach betrogen hat. In ihrer ersten Woche lernt sie in einem Club den britischen Geschäftsmann Max kennen und ihre erotische Anziehung wird bis an ihre Grenzen ausgetestet. Sara versucht dabei allerdings, Max auf Abstand zu halten und ihre Beziehung nur auf Sex aufzubauen, doch weder ihre Gefühle noch der sexy Brite lassen das auf Dauer zu.

Max Stella muss man einfach lieben, seine Gefühle für Sara sind rasch offensichtlich, denn wer legt so viel Ausdauer, Einfallsreichtum, Zeit und Gedanken an den Tag, um die Fantasien einer Frau Wirklichkeit werden zu lassen, wenn er nicht Hals über Kopf verliebt ist. Er ist wie jeder richtige Frauenschwarm selbstbewusst, sexy und bringt einen einfach zum Schmelzen.

Auch Sara mochte ich sehr. Sie wurde von ihrem Exfreund sehr verletzt, doch Max bringt ihre wilde, selbstbewusste Seite wieder zum Vorschein. Sie ist eine lustige, liebenswerte Figur, die jedoch auch stur sein kann und Angst davor hat, abermals jemanden zu lieben. Deshalb gehen sie und Max auch dieses „Freunde mit gewissen Vorzügen“-Arrangement ein, um ihre Beziehung auf einem oberflächlichen Niveau zu halten. Glaubt sie zumindest anfangs.

„Beautiful Bastard“ war bereits sexy (wenn auch etwas emotionslos), doch „Beautiful Stranger“ übertrifft Band 1 dabei noch. Denn Sara liebt Sex an öffentlichen Orten und die beiden sind auch nicht abgeneigt, den Fotoapparat mit ins Bett zu nehmen. Es gibt hier keinen großartigen Dramaanteil, sondern die Geschichte ist rein auf ihrer zwischenmenschlichen Beziehung aufgebaut. Und dabei fehlt es weder an witzigen Dialogen noch an sexy Geplänkel, sehr erotischen Szenen und Romantik.

Der gute, lockere Schreibstil des Autorenduos lässt die Handlung im englischen Original nie billig, schnulzig oder ähnliches wirken. Die deutsche Übersetzung ist in Ordnung, jedoch bleibe ich vor allem wegen oben genannten Grund - dass manche Szenen im Englischen meiner Meinung nach weniger vulgär klingen - der Originalfassung treu und das würde ich auch jedem raten, der gerne englischsprachige Bücher liest. 

Eindeutig mein Lieblingsteil der Reihe.

Vielen Dank an Blogg dein Buch und Mira Taschenbuch für das Rezensionsexemplar!

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