Review | Toni Anderson - A Cold Dark Place

Justice isn’t always black or white. Sometimes it’s cold and dark.
Former CIA assassin Alex Parker works for The Gateway Project, a clandestine government organization hell-bent on taking out serial killers and pedophiles before they enter the justice system. Alex doesn’t enjoy killing, but he’s damn good at it. He’s good at dodging the law, too - until a beautiful rookie agent has him wondering what it might be like to get caught.

FBI Special Agent Mallory Rooney has spent years hunting the lowlife who abducted her identical twin sister eighteen years ago. Now, during an on-going serial killer investigation, Mallory begins to suspect there’s a vigilante operating outside the law. She has no choice but to take him down, because murder isn’t justice. Is it?

When Mallory starts asking questions, The Gateway Project management starts to sweat, and orders Alex to watch her. As soon as they meet, the two begin to fall in love. But the lies and betrayals that define Alex’s life threaten to destroy them both - especially when the man who stole her sister all those years ago makes Mallory his next target, and Alex must reveal his true identity to save the woman he loves.

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Diesmal lasse ich die Zusammenfassung aus, da die oben angeführte Inhaltsangabe bereits ausführlich genug ist.

Bereits ihr erstes Aufeinandertreffen lässt einen die Anziehung zwischen Alex und Mallory spüren. Alex ist gerade aufgrund seines Jobs, bei dem die Grenzen zwischen Gerechtigkeit und Selbstjustiz verschwimmen, ein sehr interessanter und tiefgreifender Charakter. Er ist nicht kalt und abgeklärt, sondern er hat noch immer ein Gewissen und sorgt sich um die Menschen in seiner Umgebung. Durch Mallory bekommt sein Leben wieder einen Sinn; war er doch der Meinung, dass er für seinen Job keine Erlösung verdient hat. 

Mallory will nur eines: den Mörder ihrer Zwillingsschwester finden. Dafür opfert sie ihre gesamte Zeit; dafür ist sie zum FBI gegangen. Trotz allem, was ihrer Familie zugestoßen ist, glaubt sie noch immer an das amerikanische Justizsystem. Obwohl sie Alex‘ Geheimnisse nicht kennt, weiß sie doch, dass er im Grunde ein guter Mann ist. Eine gemeinsame Zukunft scheint für die beiden unmöglich zu sein. Während Mallory an Schwarz oder Weiß glaubt, lebt Alex versteckt in den Grauzonen der Moral. Sie sind also scheinbar ziemlich verschieden, doch wenn sie zusammen sind, zählt das alles nicht. Sie weiß nichts über Alex‘ Vergangenheit oder seinen aktuellen Auftrag und es dauert das gesamte Buch um alle Geheimnisse zwischen ihnen zu klären.

Gegen Ende hin wird zwar klar, welchen Beruf der Killer ausübt, jedoch bleibt seine Identität bis zu seiner Verhaftung unbekannt. Gerade deshalb bleibt das Spannungslevel hoch.  

Ich habe bereits zwei Bücher von Toni Anderson gelesen und dieses hat mir bisher am besten gefallen. Tempogeladen und perfekt konstruiert, füttert Anderson die Leser mit gerade so vielen Hintergrundinformationen, um zu verstehen, was vor sich geht. So bleibt die Spannung erhalten und wie ein Labyrinth führt die Geschichte letztlich zu einem überraschenden Ende. Nicht unbedingt was die Identität des Killers, sondern die der Personen hinter dem „Gateway Project“ betrifft.

Ein bis zum Schluss spannender Romantic Thriller über Angst, Leidenschaft, Gerechtigkeit, Verschwörung, Betrug und die verschiedenen Arten von Liebe.


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