Review | Cambria Hebert - Torch




Katie Parks has been on her own since the age of fifteen. All she’s ever wanted is a place to call her own - a life that is wholly hers that no one can take away. She thought she finally had it, but with the strike of a single match, everything she worked so hard for is reduced to a pile of smoking ash. And she almost is too.

Now she’s being stalked by someone who’s decided it’s her time to die. The only thing standing in the path of her blazing death is sexy firefighter Holt Arkain.

Katie’s body might be safe with Holt… but her heart is another story.

As the danger heats up, sparks fly and the only thing Katie knows for sure is that her whole life is about to go up in flames.
~*~

Als Katie eines Nachts erwacht, findet sie sich an einen Stuhl gefesselt in ihrem Wohnzimmer wieder. Der Raum riecht nach Benzin und während sie sich noch fragt, was geschehen ist, flackert ein Streichholz auf und jemand entzündet den Raum. In letzter Minute wird die junge Frau von einem Feuerwehrmann gerettet. Im Krankenhaus trifft sie erneut auf ihren Lebensretter Holt, der sie nach ihrer Entlassung auch bei sich aufnimmt. Während die beiden einander langsam näher kommen, folgen weitere rätselhafte Anschläge auf Katies Leben. Niemand kann sich erklären, wer dahinter steckt, denn die bescheidene Bibliothekarin hat weder Familie noch Freunde und schon gar keine Feinde. Eigentlich lebt sie bis zu diesem Zeitpunkt ein ziemlich langweiliges, unscheinbares Leben. Der Besuch eines Anwaltes bringt schließlich Licht in die ganze Angelegenheit.

Wer auf Romantic Thrill hofft, wird hier leider enttäuscht. „Torch“ dreht sich hauptsächlich um die entstehende Liebesgeschichte zwischen Holt und Katie. Der junge Feuerwehrmann ist da, um sie zu beschützen und zu beruhigen, doch im Gegensatz zu anderen Titelhelden macht er nie einen auf dominanten Alpha. Katie hat gelernt, sich auf niemanden zu verlassen außer auf sich selbst, daher fällt es ihr anfangs schwer, seine Hilfe anzunehmen. Doch die Anziehung zwischen ihnen können sie nicht ignorieren. Zwar gibt es im Lauf der Geschichte spannende Momente, als der Unbekannte mehrmals versucht, Katie umzubringen, doch diese halten sich in Grenzen und sind für hartgesottene Leser wie mich auch nicht wirklich aufregend.

Erst knapp vor Ende erhält man den ersten Hinweis auf die Identität des Stalkers, bis dahin hatte ich nicht die geringste Idee, wer es auf Katie abgesehen haben könnte. Dadurch fühlte ich mich ein wenig auf dem Trockenen sitzen gelassen, da man so auch nicht die Möglichkeit hat, eigene Vermutungen und Verdächtigungen anzustellen. Die Auflösung fand ich dann dementsprechend unbefriedigend, da man im Vorfeld keine Verbindung zu dem Stalker und seinen Motiven hatte aufbauen können. Da der Krimianteil aber - wie gesagt - für mich eher eine Nebensache war, kann ich darüber hinweg sehen.

Alles in allem ist „Torch“ eine nette Liebesgeschichte über einen sympathischen, sexy Feuerwehrmann, der eine unschuldige, junge Frau rettet und ihr in gefährlichenen Zeiten zur Seite steht. Mir hat das Buch gefallen, denn der Schreibstil ist schön und die Charaktere ansprechend. Es gibt aber in dem Genre auch noch bessere Geschichten. 

Die "Take It Off"-Reihe werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen, denn die Inhaltsangaben klingen vielversprechend und so wie es aussieht, hängt keines der bisher 10 Bücher auch nur im Entferntesten miteinander zusammen.
 



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