Review | June Gray - Heading East



Luke Harrington has returned to New York, back to the place where he used to live a life of excess and lust. But the city no longer feels like home, not when the woman he loves is hidden away on the other side of the continent.

Kat Hollister once prided herself on being strong and self-reliant, but everything changes when she ventures from the comfort of her small town in Alaska to follow a dream.

In a city of eight million people, can Luke and Kat find each other before all is lost?

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Heading East“ ist der zweite und letzte Teil der „True North“-Reihe von June Grey. In Teil 1 - „Finding West“ - rettet Kat Luke in Alaska das Leben, als sie ihn bewusstlos und ohne Erinnerung im Schnee findet. Am Ende kehrt er wieder nach New York zurück, nachdem Kat erfährt, wer er ist und weshalb er tatsächlich nach Alaska gekommen ist.

Luke hat ihr das Herz gebrochen, doch er hat Kat auch dazu ermutigt, ihren Träumen zu folgen und sich nicht mehr zu verstecken. Und fünf Monate nachdem sich ihre Wege getrennt haben, wagt die junge Frau es tatsächlich: sie geht nach New York, um dort das berühmte „Fashion Institute of New York“ zu besuchen und ihr Hobby zum Beruf zu machen. Dafür muss sie jedoch schweren Herzens ihren Vater und Hündin Josie zurücklassen. Der Anfang in New York ist schwierig. Kat wird an ihre Grenzen gebracht, doch sie versucht durchzuhalten. In einem schwachen Moment trifft sie in der U-Bahn unerwartet auf Luke.

Seit Lukes Rückkehr in den Big Apple ist nichts mehr so wie es war. Kat und sein Aufenthalt in Alaska haben den Ladies Man verändert; auch er versucht, seinen persönlichen Traum zu verfolgen. Das Wiedersehen mit Kat ist für ihn eine zweite Chance. Er hilft ihr durch schwere Zeiten, leistet ihr Gesellschaft und gibt ihr Unterkunft. Doch schafft er es auch, erneut ihr Herz zu erobern?

Die beiden gehen in diesem Band noch einmal durch schwierige Zeiten. Kats Vertrauen in Luke ist gebrochen, obwohl sie noch immer Gefühle für ihn hegt. Luke versucht, dies zu kitten und es bedarf einiger Zeit und Anstrengung, eher er Erfolg hat. Kats Verhalten ist jedoch verständlich und sie kann stolz auf sich sein, was sie geschafft; was sie sich getraut hat. Aus dem zurückgezogenen Mädchen ist eine starke, selbstbewusste Frau geworden. Auch Luke hat sich verändert, er ist ein besserer Mensch geworden und es ist toll, wie sehr er sich für Kat ins Zeug legt. Obwohl ihm einige Steine in den Weg gelegt werden, hält er an seinen Gefühlen fest und ihm gelingt es, Kat zu überraschen. Luke ist einfach nur traumhaft. Wenn Kat ihn also nicht will, ich nehm ihn gerne. Der Epilog schließt das Ganze mit einer schönen Schleife ab. :)

Heading East“ bildet das perfekte Ende ihrer Reise. Da ich die beiden wirklich ins Herz geschlossen habe, freue ich mich sehr, dass Kats und Lukes Geschichte - wie nicht anders zu erwarten - so schön endet.  June Gray werde ich weiterhin im Auge behalten und warte auf die Kurzgeschichte "North Star", die sich um Drew und Fanny, Kats Freunde in Alaska, drehen wird. Die beiden geben sich bezüglich ihrer Beziehung in „Heading East“ geheimnisvoll, daher bin ich schon neugierig.

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