Montag, 15. Dezember 2014

Review | Michelle Lynn - Love Grows in Alaska




Being the oldest Washington Triplet hasn’t been easy for Marisa Washington. Labeled the “good one” at a young age embedded the burden she strived to build true. She graduated at the top of her class, never caused her parents trouble, and even settled down in their hometown of Chicago with her college boyfriend.

Her life was “perfect”, at least in the eyes of others. But when her mom unexpectedly dies, Marisa’s eyes open for the first time. She leaves her boyfriend of four years and takes a job in Alaska to gain the freedom and individuality she’s craved. After all, what would she gain by sticking around Chicago? She discovered her perfect family isn’t so perfect, and everyone she cares for left her.

Starting a new life in Anchorage, Alaska, she’s unable to escape her family’s hold when her dad’s wedding announcement comes a mere six months after her mother’s death. Attempts to contact her sisters, in order to face this together, are unsuccessful, leaving her feeling even more alone.

Her family issues have to be pushed aside when her employer sends her and three others to a team building retreat in King’s Gate. It’s the last thing Marisa wants to do, until everywhere she turns, she finds…Zach Greer.

~*~

Marisa Washington, die Älteste; die „Gute“ der Drillinge, hat immer nach den Regeln gespielt. Jetzt, nach dem Tod der Mutter, will sie nicht in deren Rolle gedrängt werden. Ihre beiden Schwestern haben Chicago verlassen und ihr Vater will wieder heiraten, also möchte auch Marisa endlich aus ihrer Routine ausbrechen und zieht nach Anchorage/Alaska, wo sie einen Job in der Personalabteilung einer Firma findet. Um das neue Team zu stärken, organisiert ihr Chef für die vier Neuzugänge eine Team Building-Woche in einem Resort außerhalb der Stadt. Auf dem Flughafen lernt Marisa den gutaussehenden Zach kennen, dem sie auch in dem Städtchen King’s Gate mehrmals über den Weg läuft. Die gegenseitige Anziehung ist bereits bei ihrem ersten Treffen spürbar, doch Marisa hält sich zurück. Zu groß sind die Selbstzweifel, die ihr Exfreund in ihr gesät hat, doch Zach lässt nicht locker.

Auf „Love Grows in Alaska“ war ich schon gespannt und das hat einen Grund: Alaska. Das Land spielt hier aber leider überhaupt keine Rolle, vielmehr geht es um Marisa und ihre Probleme. Ihr Exfreund hat sie ziemlich runter gemacht und ihr eingeredet, dass sie nie etwas Besseres als ihn finden wird blablabla… Die Zweifel, ob er damit tatsächlich Recht hat, nagen auch nach der Trennung an ihr. Zach ist ein sympathischer Mann mit einer eigenen Vergangenheit. Sein Interesse an ihr scheint Marisa aber skeptisch zu sehen. Und das ist eigentlich auch schon der ganze Inhalt der Geschichte. Das ist schade, denn ich hätte gerne mehr über ihre Beziehung zu ihren Schwestern erfahren, da man darüber auch in Teil 1 der Reihe nur wenig lesen kann. Die beiden Hauptcharaktere Marisa und Zach stachen nicht wirklich aus der Menge heraus, sondern blieben im Vergleich zu ihrer Kollegin Libby und deren Liebesproblemen farblos. Auch fehlt ein richtiger Höhepunkt - es gibt kein wirkliches Drama, die Geschichte plätschert einfach so vor sich hin und endet dann. 

Love Grows in Alaska“ war ganz nett zu lesen, hat mich aber nicht umgehauen. Mir fehlte eine richtige Handlung, ein dramatischer Touch. So ist die Geschichte leider nur eine Lektüre, an die bereits kurz nach Beendigung kein Gedanke mehr verschwendet wird.

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