Gossip | Reihen - Fluch oder Segen?




Dass ich kein Fan von Reihen bin, hab ich schon mehrmals erwähnt. Damit meine ich Inhalte, die sich über mehrere Bücher ziehen, wie etwa „Fifty Shades“ etc. Ich kann die Vorteile solcher Reihen - vor allem im Fantasybereich mit dem ganzen World Building - nachvollziehen, sie sind aber nichts für mich. Sie fangen mich leider allzu oft zu langweilen an, daran kann auch ein Cliffhanger am Ende nichts ändern. Meist komme ich dann nie dazu, wieder dort anzuknüpfen, weil mich neue, unbekannte Geschichten mehr reizen.

Wenn Reihen bloß in derselben Stadt oder auch über eine Familie und deren Freundeskreis ziehen, allerdings in jedem Buch ein anderes Paar im Mittelpunkt steht, ist das etwas anderes - damit kann ich ganz gut leben :D

Während ich, wie bereits in einem anderen Post erwähnt, meine Bücherregale neu sortierte, kam ich auf die Idee, mich gleich auch mal meinen Reihen zu widmen. Und dabei ist wieder mal mein Listen-Fetisch durchgedrungen und es sind folgende drei Übersichten entstanden.



Insgesamt 127 Reihen (beide oben genannte Arten, 4 Bücher oder mehr) habe ich in den letzten Jahren angefangen; davon wurden 41 auch schon wieder abgebrochen und nur 16 beendet. Von den 70 noch offenen Reihen möchte ich zumindest 26 unbedingt beenden.



Bei den Trilogien schaut es immer schon etwas besser aus: von den 94 Trilogien habe ich 39 beendet. 27 sind noch offen, von denen werde ich zumindest 11 sicher fertig lesen. Allerdings habe ich auch 28 abgebrochen.

Und zu guter Letzt:


Man würde ja meinen, dass man zumindest von den Zweiteilern mehr abgeschlossen hätte, aber überraschenderweise sind es von 46 bloß 14. Liegt natürlich auch daran, dass einige noch nicht veröffentlicht sind bzw. noch auf meinen EReader darauf warten, gelesen zu werden. 14 konnten mich allerdings nicht überzeugen, da lass ich den zweiten Teil lieber bleiben. Und von den 18 noch offenen Reihen werden von 6 auf jeden Fall noch der Folgeband gelesen.

Bei den Zahlen habe ich mich übrigens auf Goodreads und die bisher im englischen erschienen Teile bezogen. Es kann also gut sein, dass bisher noch nicht alle ins Deutsche übersetzt wurden. Novellen sind aus der Statistik ausgenommen. 

Wie siehts denn bei euch aus? Lest ihr gerne Reihen? Oder seid ihr auch Fans von Stand Alones, Trilogie, Duologien wie ich? 

Liebe Grüße,
Doris

Kommentare

  1. Hallo Doris,

    ein sehr interessanter Beitrag. Aber wenn ich mir deine Zahlen anschaue, bin ich fast sprachlos, weil doch so viele Reihen zusammenkommen. Auf meinem Blog habe ich versucht eine Übersicht "meiner" Reihen aufzustellen, aber nach und nach fällt mir auf, dass viel mehr meiner Bücher eigentlich zu Reihen gehören und mir das bisher nicht richtig aufgefallen ist.

    Zu deiner Frage: Einzelbände sind mir einfach lieber, doch kommt's mir so vor, dass in letzter Zeit immer mehr Reihen erscheinen und man kommt eigentlich kaum herum. Gerade die letzten Monate ist mir aufgefallen, dass ich wahrscheinlich genauso so viele Reihen- wie Einzelbände lese und dass, obwohl mir die Einzelbände eigentlich lieber wären. Allerdings zähle ich Trilogien und Dilogien auch zu Reihen - alles, was man der Reihe nach lesen muss, fällt für mich unter diesen Begriff.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hallo Nina!

      Ja, ich war auch sehr überrascht, dass es im Laufe der Zeit doch so viele Reihen bei mir geworden sind. Aber die meisten haben dann 4/5 Bände, die alle eigenständig zu lesen sind. Und du hast Recht - fast jedes Buch ist mittlerweile Teil einer Reihe. Ich fang oft Bücher an, von denen ich glaube, es sind Stand Alones und dann seh ich erst, dass es einen weiteren Teil gibt -.- Reihen mit demselben Inhalt/Pärchen habe ich nur ganz selten.
      Ich habe allerdings auch Trilogien und Zweiteiler, die man nicht unbedingt nacheinander lesen muss, weil die Pärchen andere sind und die Vorgeschichte oft nicht relevant ist bzw. in dem Band noch mal zum allgemeinen Verständnis wiederholt wird.

      Liebe Grüße,
      Doris

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