Review | Sawyer Bennett - With a Twist




Wyatt Banks is ready to give one woman the world. Unfortunately, his job as a cop tends to interfere with other goals. When Wyatt is sent deep undercover to investigate a sex slave ring, he doesn’t have time to do anything but focus on staying alive in a dark and dangerous underworld. Wyatt isn’t alone though in his quest to save the women that are being sold into sexual slavery. His partner, FBI Agent Andrea Somerville, is immersed just as deeply as he is, and she’s the bait to lure the sex slavers out into the open, as she poses as an erotic dancer in an attempt to snare the enemy. But danger runs as high as the sparks between them, and now Wyatt is caught between the job he loves and the woman he wants.
~*~

Während seine Freunde alle sesshaften werden und heiraten, ist Wyatt Banks noch immer auf der Suche nach der Richtigen. Sein Job als Polizist macht die Sache nicht gerade leichter. Dass er allerdings während eines Undercovereinsatzes auf die Eine treffen würde, hätte er im Leben nicht gedacht. Als er der FBI-Agentin Andrea Somerville das erste Mal undercover begegnet, kann er die Anziehung zwischen ihnen nicht leugnen. Doch ihre Arbeit ist gefährlich: er, der Handlanger eines Nachtclubbesitzers und Menschenhändlers; sie, die Erotiktänzerin und das potentielle nächste Opfer. Gemeinsam schaffen sie es aber, dem Treiben ein Ende zu machen, kommen allerdings auch im wahren Leben nicht voneinander los. Doch auch in der Realität gibt es Probleme…

In „With a Twist“  schlägt Sawyer Bennett einen anderen Weg als in den drei Vorgängerromanen ein. Hier wird zum ersten Mal auch ein kriminelles Element eingebaut. Da die Inhaltsangabe ausschließlich darauf eingeht, war ich allerdings ein wenig enttäuscht, dass die Undercoverarbeit der beiden bloß die erste Hälfte des Buches umfasst. Ich hatte gehofft, dass das Ganze ausführlicher beschrieben wird; die beiden ihre jeweiligen Fassaden länger aufrecht halten müssen. Auch ging dieser Teil der Geschichte eher einfach zu Ende. Keine Action, stattdessen war alles innerhalb weniger Szenen und ohne größere Schwierigkeiten von Seiten der Verbrecher erledigt. Also wartete ich darauf, dass sich die Hintermänner im Laufe des restlichen Buches rächen würden, aber nein, das alles war abgehakt.

Die restliche Geschichte dreht sich anschließend darum, wie ihr Leben nach der Undercoverarbeit weitergeht und wie Wyatt und Andrea zusammenkommen. Da beide von ihnen während des Einsatzes unter großem Druck standen, nicht aufzufliegen und außerdem noch unterschiedliche Zukunftspläne haben, wurde der gegenseitigen Anziehung – bis auf ein paar Ausnahmen – damals nicht weiter nachgegangen.

Wyatts und Andreas Beziehung ist schön zu verfolgen und ziemlich heiß. Wyatt ist ein ruhiger, besonnener Charakter und dass er bereit gewesen wäre, einiges für sie aufzugeben, zeigt, dass er es ernst mit ihr meint. Genau das war es, was sie nach ihren vorhergehenden Beziehungen auch braucht: jemanden, der ihr zeigt, dass auch ihre Wünsche und Träume Wert haben.

Schön war, dass es auch gegen Ende hin kein unnötiges Drama bezüglich ihrer Beziehung gegeben hat. Die Autorin hat darauf verzichtet, unnötige Klischees einzubauen, obwohl sie an verschiedenen Stellen des Buches die Möglichkeit dafür gehabt hätte. Darüber habe ich mich gefreut. Sawyer Bennett ist auf dem Gebiet der Contemporary Romance auf jeden Fall eine Empfehlung. Ihre Bücher - vor allem ihre „Last Call“-Reihe - haben einen flüssigen Stil, der angenehm zu lesen ist und auch an erotischen Szenen mangelt es keinesfalls. 

„With a Twist“ ist auf jeden Fall lesenswert, jedoch hat mich dieser Teil der Reihe nicht vom Hocker geworfen. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen bin.

Keine Kommentare