Montag, 25. August 2014

Review | Jane Luc - Tödliches Versprechen




Dr. Hannah Montgomery lebt für ihren Job in der Notaufnahme eines Bostoner Krankenhauses. Für die Liebe hat sie keine Zeit. Doch als Detective Josh Winters nach einem Unfall in ihrem Behandlungszimmer landet, fliegen die Funken. Unaufhaltsam schlittert sie in eine Romanze, aus der mehr werden könnte, doch Griffin Gordon, der dunkelste Schatten ihrer Vergangenheit, hat sie nach vielen Jahren aufgespürt. Hannah ahnt nichts von der Gefahr, in der sie schwebt. Griffin hat entschieden, dass sie dieses Mal nicht mit dem Leben davonkommen soll. Er wird nicht ruhen, bis er sein Ziel erreicht hat. Als Hannah von Griffin erfährt, ist es fast zu spät. Sie hat nur eine Chance. Hannah muss ihr Leben in Joshs Hände legen – ihr Herz besitzt er längst.

~*~

Dr. Hannah Montgomery ist erfolgreich in ihrem Beruf, die Liebe hat dabei nur einen geringen Stellenwert. Das ändert sich als sie Det. Josh Winters kennenlernt, der sie von ihrer ersten Begegnung an zu ihr hingezogen fühlt. Nach mehreren Abfuhren erbarmt sich die kühle Ärztin und die beiden kommen sich langsam näher. Doch eine Gefahr aus ihrer Vergangenheit holt sie ein und droht ihr junges Glück zu zerstören.

Yay, Josh hat seine eigene Geschichte bekommen. Das freut mich sehr, denn ich mochte ihn in Teil 1, wo er zeitweise Elenas Partner war, wirklich gerne. Er stammt aus einer wohlhabenden Familie, hat sich jedoch nicht an den Zukunftsplan gehalten, den sein Vater, der Bundesrichter, für ihn gehabt hat, was zu einigen Zerwürfnissen geführt hat. Für ihn ist Geld nicht wichtig, er tut das, was er liebt und ist total bodenständig. Diese Eigenschaft und Fudge haben Hannah wohl überzeugt, dass er der Richtige ist. ;) Die beiden sind wirklich sympathische Hauptcharaktere, deren Handlungen und Gefühle glaubwürdig beschrieben sind. Ich habe die zwei sofort ins Herz geschlossen.

Ebenso schön ist es, auch drei Jahre später noch andere bekannte Gesichter wiederzutreffen - Dom, Elena und auch die Coleman-Familie sind wieder mit dabei.

Die Geschichte spielt auf zwei verschiedenen Handlungsebenen - einerseits in der Gegenwart, andererseits 11 Jahre zuvor - sodass man hautnah miterleben kann, was damals geschehen ist und wie krank der Typ eigentlich ist. Das Thema „Stalking“ wird wirklich gut dargestellt: die Verzweiflung, das Desinteresse von Seiten der Polizei, die Verharmlosung. Obwohl Hannah die subtilen Veränderungen in ihrem Umfeld bemerkt und meldet, wird ihre Angst als Spinnerei abgetan, obwohl die Beamten ihre Vorgeschichte kennen. Das bringt ein mulmiges Gefühl auf, wenn man bedenkt, wie leicht man in ihre Situation kommen kann. Auch in „Tödliches Versprechen“ kennt man den Täter von Anfang an, doch das tut der Spannung keinen Abbruch. Die Verhaftung des Stalkers ging mir letztlich ein klein wenig zu schnell von statten, aber das ist wirklich nur ein sehr geringes Manko.

Ich habe es nicht für möglich gehalten, doch Jane Luc hat es geschafft, noch einen drauf zu legen, sodass mir der zweite Band noch um eine Spur besser gefallen hat als der erste. Ich erwarte mir also viel vom nächsten Buch. :)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen