Mittwoch, 20. August 2014

Review | Sawyer Bennett - Sugar on the Edge



He’s utterly alone…

Tortured and existing in a dark spiral of despair, bestselling British author, Gavin Cooke, has come to the Outer Banks of North Carolina to escape the seedy lifestyle he had been living in London and in a desperate attempt to regain his writing focus. He’s twisted, bitter and angry at the world. He’s a loner… needing not a single thing other than his Scotch and a laptop upon which he can bang out his next erotic, dark thriller.

She’s running in place and getting nowhere…

Savannah Shepherd’s life is falling apart. Her dream of being a wildlife photographer seems a distant memory and she’s barely able to make ends meet. Driving herself forward with no clear goals apparent, she’s about ready to pack up her bags and head home with her tail between her legs.

Two unlikely lovers…

He’s raw, forceful and a dirty talker. She’s a flowers and romance type of girl. Yet within each other, they find a mutual craving that can only be satisfied by giving in to their desires for one another.
Lust turns into something more… something they were not looking for but tentatively accept. Will it be enough to push them past the obstacles of Gavin’s bitter past?

                                                                        ~*~                                                             

Zwei vollkommen verschiedene Charaktere treffen in Band 3 der „Last Call“-Reihe aufeinander. Savannah ist ruhig, etwas schüchtern, loyal und hat drei Jobs, um sich über Wasser zu halten und vielleicht endlich ihren Traumberuf als Naturfotografin ausüben zu können. Das bringt sie beinahe an den Rand ihrer Kräfte.

Gavin ist raubeinig, düster, exzentrisch und ein Dirty Talker. Er stößt andere vor den Kopf, ohne sich darüber großartig Gedanken zu machen und trinkt, um den Verlust seines zweijährigen Sohnes zu verkraften. Aus diesem Grund ist er auch von London an die Küste North Carolinas gezogen, um seinen neuesten Roman zu vollenden. Für das große Haus benötigt der Schriftsteller eine Reinigungskraft, die er in Savannah findet.

Die junge Frau ist für ihn anfangs bloß ein stilles Mäuschen, das er gerne in Verlegenheit bringt und als Antiheldin in seinem neuesten Horror-SciFi-Roman einbaut. Doch als er sie besser kennenlernt, muss er feststellen, dass sie stärker ist als sie aussieht. Ablehnung schlägt in Faszination um und die beiden kommen sich langsam näher. Es war wirklich schön zu erleben, wie Gavin diese besondere Bindung zwischen ihnen sofort ohne Wenn und Aber akzeptiert. Es werden keine Schlupflöcher oder Ausreden gesucht, warum es nicht funktionieren sollte. Alles ist gut, bis etwas geschieht, was ich dank einiger kleiner Andeutung bereits befürchtet habe. Und dieses Etwas wirft Gavin in seiner positiven Entwicklung nach hinten. Alte Ängste und Erinnerungen kommen wieder hoch und er trifft eine Entscheidung, die Savannah tief verletzt.

Gavin kommt vielleicht auf den ersten Blick etwas unsympathisch rüber, doch als man ihn näher kennenlernt, wird klar, dass er eigentlich bloß versucht, seinen Schmerz und die Schuldgefühle zu unterdrücken. Auch Savannah hat einiges überstanden und bereits bewiesen, dass sie Rückgrat besitzt. Sie hilft ihm, wieder nach vorne zu blicken. Nicht nur zu existieren, sondern endlich wieder zu leben.

Das Ende kam im Gegensatz zur restlichen Geschichtenentwicklung ein wenig zu schnell, aber ich kann damit leben. Etwas mehr Einblick in Gavins Vergangenheit wäre ebenfalls schön gewesen. Sowohl Gavins und Savannahs Persönlichkeit als auch die zahlreichen bereits bekannten Nebenpersonen sind toll ausgearbeitet und geben einem das Gefühl, zu ihrem Freundeskreis zu gehören. Im Großen und Ganzen fügt sich „Sugar on the Edge“ perfekt an die bisherigen Bände an und ich freue mich schon auf Teil 4.
 
Sawyer Bennetts „Last Call“-Reihe ist jedem zu empfehlen, der interessante, liebenswerte Charaktere und  kurzweilige, sexy Romantik sucht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen