Review | Jami Alden - Beg for Mercy




Megan Flynn thought she was falling in love. Cole Williams wasn't just handsome and passionate, he was one of the good guys. Or so she thought, until he arrested her brother-the only family she has left-for a murder she knows he couldn't have possibly committed. Now, with her heart broken and her brother's life hanging in the balance, Megan will risk everything to prove his innocence. Even if that means throwing herself into the path of a sadistic killer with a hauntingly familiar MO.

Seattle Detective Cole Williams had given up on making Megan see reason where her brother is concerned. But when she insinuates herself into the most shockingly brutal case Cole has ever worked, he can't stand idly by. Plunged into a secret world where the city's elite indulge their darkest desires, Cole will do whatever it takes to bring down a madman who has made Megan his most coveted prey.

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Gerade noch hab ich das Buch bei meinen Neuzugängen erwähnt, schon ist es gelesen. Leider ahnte ich bereits nach einem Viertel des Buches, wer der „Seattle Slasher“ war, daher war die Auflösung dann keine Überraschung mehr. Man bekommt zwar einen Einblick in die Vorgeschichte des Mörders bzw. sein Motiv, wirklich Angst oder Spannung fühlte ich dabei aber keine. Außerdem zogen sich einige Passagen, das wäre also auch kürzer gegangen. Am interessantesten fand ich noch Coles und Megans Aufarbeitung ihrer gemeinsamen Vergangenheit und ihrer Probleme.  Auch wie sehr Megan in den drei Jahren, in denen ihr Bruder im Gefängnis war, nach Beweisen für seine Unschuld gesucht hat, war bemerkenswert. Dass sie darin immer schneller bzw. besser als die Polizei war, fand ich hingegen etwas übertrieben. Wobei es generell durchaus so ist, dass engagierte Privatermittler mehr leisten können als offizielle Ämter.

Im Großen und Ganzen war „Beg for Mercy“ ganz okay, jedoch gibt es in diesem Genre Besseres. 


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