Montag, 28. Juli 2014

Review | Jessica Clare - Playing Games


Katy Short doesn't want to be on The World Races. She’s not a social butterfly like her brother (and partner) Brodie. In fact, she’s just as happy to end up in last place as in first.

But when her brother makes a selfish move that pairs her up with silent and surly rock star Liam Brogan, everything in the race changes. Now Katy’s fighting to stay out of the Loser Lodge, just so she won’t have to suffer through all that alone time with Mr. Tall, Dark and Arrogant.

Except Liam? Kinda hot. He’s sexy, pierced… and not nearly as surly as she thought. There’s one good thing about a game with partners -- lots of one-on-one time…

~*~


Katy Short macht bei diesem Casting eigentlich nur mit, um ihrem Bruder zu helfen, in die Show „Endurance Island“ aufgenommen zu werden. Das gelingt zwar nicht, dafür werden die beiden jedoch als Geschwisterpärchen für „The World Races“ gecastet, um die klischeehaften Teamverteilung für die Zuseher zu gewährleisten. So gibt es unter anderem ein Mutter/Sohn-Team, ein schwules Pärchen und ein Nerd-Team. Liam Brogan, tätowierter Gitarrist einer Rockband, ist zusammen mit der Frontfrau dabei, um ein wenig Promi-Glamour in die Sendung zu bringen. Auch er ist von seiner Teilnahme nicht unbedingt begeistert, steht er doch nicht gerne im Mittelpunkt des Geschehens. Da ihr egoistischer Bruder nur auf seinen Vorteil bedacht ist, bilden plötzlich Katy und Liam ein Team. Anfänglicher Ärger wandelt sich bald in ganz andere Gefühle. 


Das Spiel „The World Races“ basiert auf einer tollen Idee. Man reist durch die ganze Welt (Island, Irland, Italien, Ägypten…), um als Team oder einzeln Rätsel zu lösen und Aufgaben zu bewältigen. Dabei muss man sich den Transport und die Unterkünfte mit einem dürftigen Taschengeld selbst organisieren und darauf achten, immer im vorderen Feld dabei zu sein, denn die letzten Teams scheiden eines nach den anderen aus. Ich würde bei so was sofort mitmachen J.


Super fand ich, dass auch Abby und Dean aus Teil 1 mit von der Partie sind und ebenfalls als Team bei „The World Races“ mitmachen. Die Geschichte selbst war nicht so interessant wie Wicked Games. Das lag vor allem daran, dass viele wichtige Parallelen aus dem ersten Band übernommen wurden:

  1. Katy nimmt nicht freiwillig an der TV-Show teil, sondern wird überrumpelt.
  2. Katy und Liam können sich anfangs auch nicht leiden und sie hat allerlei Vorurteile bezüglich seines Rockstarlebens.
  3. Gerade die beiden werden ein Team und müssen sich zusammenreißen, um nicht aus dem Spiel auszuscheiden.

Liam und Katy sind ein nettes Paar, doch sie konnten mich nicht so fesseln wie Abby und Dean. Während Abby sich mit ihrer Meinung nicht zurückhielt, war Katy eher verschlossen. Dass ihr Bruder sie dann im Stich ließ, obwohl sie eigentlich nur ihm zuliebe dabei war, war auch nicht gerade sehr geschwisterlich. Liam war ganz okay. Er stach charakterlich nicht unbedingt heraus, sondern blieb teilweise (trotz Tattoos :)) farblos.


Wie schon Wicked Games ist Playing Games mit etwa 180 Seiten relativ kurz und liest sich zügig. Ein netter Roman für einen Nachmittag, der - wenn man den ersten Teil kennt – aber leider vorhersehbar und daher nichts Neues war. Ein bisschen mehr Spannung wäre nett gewesen.

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